SPD-Egestorf reist diesmal nach Hamburg

EGESTORF (red).

UnbenanntZum achten Mal begab sich die SPD Egestorf vom 18.bis 20.Mai 2015 auf ihre traditionelle Hauptstadtreise in die benachbarten Bundesländer; diesmal nach Hamburg. Reiseleiter Günter Gottschalk hatte das Programm wie gewohnt wieder vollgepackt bis obenhin, trotzdem blieb auch Zeit für private Unternehmungen. Der Auftakt war im Rathaus  der Hansestadt; trotz angekündigter Einschränkungen wegen des bevorstehenden Besuches aus dem dänischen Königshaus konnte die 50-köpfige Gruppe aus Egestorf alle repräsentativen Räume aufsuchen. Es blieb ein tiefer Eindruck von hanseatischem Reichtum und Selbstbewusstsein. Bürgerschaftsabgeordneter Wolfgang Rose – SPD – gab dann einen umfassenden Einblick in die Hamburger Kommunal- und Landespolitik, im Mittelpunkt dabei die Großprojekte Speicherstadt und Hafencity, daneben aber auch erste Planungsschritte im Hinblick auf die Olympischen Spiele. Auch das komplizierte Hamburger Wahlrecht war Thema der politischen Diskussion im Rathaus. Der Nachmittag war ausgefüllt mit einer Stadtrundfahrt, die alle wesentlichen Punkte der Stadt berührte und letztlich am Hamburger Michel  an kam , wo man nach der Turmbesteigung mit dem herrlichen Blick über die Skyline der Metropole belohnt wurde. Den Abschluss bildete ein opulentes Fischmahl im „Fischerhaus“ in St.Pauli. Der zweite Tag war speziell dem Hamburger Vorzeigeprojekt „Hafencity“ gewidmet; ausgehend vom Kesselhaus gab es eine fachlich hochqualifizierte Führung durch die Neubauszene, bei der für uns „Bergleute“ besonders die umfassende Berücksichtigung der Tide-Problematik (3 Meter Unterschied im Wasserstand ) Erstaunen erregte. Den Nachmittag konnte jeder selbst gestalten, vom Einkaufsbummel bis zum Auswanderermuseum in Ballinstadt stand alles zur Verfügung. Abends traf man sich dann wieder auf St.Pauli in Schmidts-Theater auf der Reeperbahn, wo das Musical „Die Königs vom Kiez“ mit einer fulminanten St-Pauli-Inszenierung – vom Sprachgebrauch bis hin zur Themenwahl – alles brachte, was man sich von der Reeperbahn so vorstellte, Pepp und Spaß, super! Am dritten Tag ging es dann noch in die Salzstadt Lüneburg, wo eine Stadtführung und eine Führung durch das historische Rathaus auf dem Programm standen, dazu ein Besuch auf dem Campus der Leuphana- Universität, wo eine eindrucksvolle fachkundige Erläuterung zum Libeskind-Zentralbau geboten wurde. Auf der Rückfahrt gab es noch einen Abstecher zum imposanten Schiffshebewerk in Scharnebek. Nach einer umfassenden Erläuterung von Zweck und Technik dieser Schleusenanlage auf dem Elbe-Seitenkanal, konnte die beeindruckende Überführung mehrerer  Kanalschiffe auf die 60 Meter differierende Wasserfläche bestaunt werden. Die anschließende Heimfahrt verlief entspannt, sodass die Ausflügler noch bei Tageslicht die Heimat erreichten, ein umfassendes bestens durchorganisiertes Programm hinter sich. Schon gab es die Fragen nach der nächsten Fahrt.