Abschlussfeierlichkeiten der LTS werden mit Mottotagen eingeläutet

BARSINGHAUSEN (red).

hinten von links nach rechts: Lucie Beckmann, Elea Siekiera, Emily Miska, Femke Schäckermann, Nicola Schmidtpott, Vivienne Schlifski, Leonie Graap, Sophie Regenberg, Paulina Barloh, Lennard Fritz / Vorne von rechts nach links: Lukas Möritz, Nikolaos Bolonakis, Leonard Keller, Vlad Koop, Pit Phusi, Lorenz Fritz und Wasen Zaido Haji

Nach dem aktuellen Entscheid des regionalen Landesamtes für Schule und Bildung können in diesem Jahr, unter Beachtung der gängigen Hygienemaßnahmen, wieder Abschlussfeierlichkeiten stattfinden. Trotz des kleineren Rahmens sind die Lehrkräfte und die Schülerschaft der Lisa-Tetzner-Schule Barsinghausen erleichtert. Nach Schulschließungen und monatelangem Wechselunterricht freuen sich die Schüler*innen der Abschlussklassen über die geplanten Aktionen. Eingeläutet wurden die Feierlichkeiten mit den Mottotagen! „Das alljährliche Verkleiden der Abschlussklassen und auch einiger Lehrkräfte gehört zur Lisa-Tetzner Tradition!“, freut sich die Klassenlehrerin der 10 c, Sabrina Negro. Unter den Mottos „Kindheitshelden“, „Fashionvictims der 90er“ oder „Geschlechtertausch“ löst die verrückte Verkleide-Aktion, nach den Prüfungswochen voller Stress, die Anspannungen derSchüler*innen. Die Stimmung ist ausgelassen und trotz der Maske im Gesicht sieht man, wie froh alle über diesen fröhlichen Abschluss ihrer Schulzeit an der LTS sind. „Die Mottowoche hat sehr viel Spaß gemacht, weil es so viele verschiedene Ideen gab für Kostüme“, meint Emily Miska. Leonie Graap ist eine der Organisatorinnen der Aktionswoche und sie freut sich besonders darüber, dass so viele Schüler*innen und sogar Lehkräfte der LTS mitgemacht haben. „Durch die Mottowoche hat man sich wieder etwas mehr angenähert und neu kennengelernt. Während des Homeschoolings  hat das Lernen von daheim mit den iPads super funktioniert und die Lehrkräfte haben sich viel Zeit genommen und uns gut unterstützt,“ merkt Leonie an. Die Abschlussfeierlichkeiten müssen zwar auch in diesem Jahr eher bescheiden ausfallen und weitere LTS-Traditionen, wie der Lehrer-Tanz, müssen wegen der kurzfristigen Termine entfallen, aber man merkt der Schüler- und Lehrerschaft der LTS an, wie erleichtert sie sind endlich wieder täglich in der Schule zu sein. „Der jetzige 10. Jahrgang ist durch die Corona-Pandemie besonders eng zusammengewachsen und wir freuen uns sehr mit den Abschlussschülern über ihre guten Ergebnisse bei den Prüfungen“, meint Patrick Skriboleit, Klassenlehrer der 10b. Schulleiter Markus Vehrenkamp freut sich ebenfalls sehr mit den Abschlussschüler*innen: „Die LTS ist eine sehr familiäre Schule, wir kennen unsere Schülerschaft und freuen uns mit jedem Schulabgänger von Herzen. Wir wissen wie schwierig die Zeit ohne Freunde und ohne ihre Klasse für die Schülerschaft war, auch der Wechselunterricht war für viele Familien eine organisatorische Herausforderung. Unsere Lehrkräftesind sehr erfahren beim Einsatz der neuen Medien und es gab täglich viele Videokonferenzen“, erwähnt Schulleiter Markus Vehrenkamp und ergänzt: „Bei uns mussten die Strukturen nicht erst geschaffen, oder Lehrkräfte auf Fortbildungen geschickt werden, die Digitalisierung ist an der LTS-, die iPads seit Jahren erfolgreich im Unterricht nutzt, schon längst Teil des Alltags.“ Zur Entlassungsfeier haben sich Frau Negro, Frau Reihs und Herr Skriboleit etwas für ihre Klassen ausgedacht. „Aber das wird noch nicht verraten“, sagt Frau Negro und lächelt.

Foto: privat