NIEDERSACHSEN (red).
Bei der „Stunde der Gartenvögel“ 2025 setzt sich der Abwärtstrend der gesichteten Vögel pro Garten deutlich fort. 6.406 Menschen haben an der diesjährigen „Stunde der Gartenvögel“ in Niedersachsen teilgenommen und 135.846 Vögel aus 4.427 Gärten und Parks gemeldet. Jetzt liegen die Ergebnisse von Deutschlands größter Citizen-Science-Aktion vor, die bereits zum 21. Mal vom NABU und seinem bayerischen Partner LBV organisiert wurde. Auf Platz eins der am häufigsten gesichteten Vögel in Niedersachsen landete – wie fast immer – der Haussperling, gefolgt von Star und Kohlmeise. Insgesamt piept und zwitschert es in Niedersachsens Gärten und Parks immer weniger. Die stetig sinkende Zahl an Vogelbeobachtungen überrascht Lamin Neffati, Pressesprecher des NABU Niedersachsen, nicht. „Neben spezifischen Faktoren wie dem Auftreten von Krankheiten, die einzelne Arten betreffen, leiden viele Vogelarten in unseren Siedlungsgebieten unter Nahrungsmangel und extremen Wetterbedingungen“, erklärt Neffati. „Geht die biologische Vielfalt auf unseren Feldern, an Waldrändern oder in Gärten zurück, verlieren immer mehr Vögel ihre Lebensgrundlagen.“
Foto: ta / Text: NABU
