„Aktiv für Barsinghausen“ plädiert für einen Neubau der Wilhelm-Stedler-Schule in der Schulstraße

BARSINGHAUSEN (red).

Die Fraktionsmitglieder der WählerGermeinschaft „Aktiv Für Barsinghausen“ (AFB), Kerstin Beckmann und Bettina Klein, haben sich für einen Neubau der Wilhelm-Stedler-Schule (WSS) auf dem Standort Schulstraße entschieden. „Das zur Verfügung stehende Gelände ist gegenüber dem jetzigen Standort der WSS größer und bietet deshalb auch mehr Planungsmöglichkeiten. Den Schülerinnen und Schülern könnte dort ein größeres Außengelände mit unterschiedlichen Spielgeräten und einer Außensportanlage zur Verfügung gestellt werden. Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren, die nicht mehr wie früher die Schule nur vormittags besuchen, sondern sich von Montags bis Freitags von 8:00 bis 15:30, teilweise bis 17:00 Uhr, in der Schule aufhalten, brauchen ausreichend Platz zum spielen und toben. Eine neu geplante Schule muss dem Bewegungsdrang von Kindern Rechnung tragen! Ein altersgerechter Sport- und Bewegungsraum sollte ebenso vorhanden sein, wie bedarfsgerechte Räume für die Inklusion. Dies ist zukunftsweisend. Bei einer Planung der WSS auf dem Gelände der Bert-Brecht-Schule werden wir uns dafür einsetzen, bei der Vorplanung nach Möglichkeiten zu suchen, das alte Schulgebäude in das Bauprojekt miteinzubeziehen. Wir werden dieses im nächsten Schulausschuss thematisieren. Den zentrumsnahen Erhalt der Stadtbibliothek, die zurzeit noch im WSS-Gebäude untergebracht ist, halten wir für unverzichtbar. Bereits 2017 haben wir deshalb im Zusammenhang mit dem Neubau der WSS erfolgreich beantragt, ein modernes Konzept für die Stadtbücherei zeitnah zu erstellen. Wir werden darauf drängen, dass die Verwaltung regelmäßig über die Standortsuche für die Stadtbibliothek berichtet. Eine Unterbringung im alten Gebäude der Stadtwerke an der Poststraße ist für uns denkbar. Die Idee, die Stadtbibliothek in die Bauplanung des ehemaligen Geländes der WSS am Mont-Saint-Aignan-Platz zu integrieren, kann ebenfalls eine Lösung sein“, so Klein und Beckmann.