Alles ist noch möglich: Handwerkskammer meldet 800 freie Lehrstellenplätze

REGION HANNOVER (red).

In der Online-Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Hannover sind zurzeit rund 800 freie Lehrstellen verzeichnet. Gute Aussichten also für Jungen und Mädchen, die sich für eine duale Ausbildung im Handwerk interessieren. Beim Azubi Speed Dating trafen heute rund 120 Schülerinnen und Schüler auf 36 Ausbildungsbetriebe, die im Sommer 140 Ausbildungsplätze zu vergeben haben. „Viele Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer denken, dass die meisten Unternehmen ihre Lehrstellen für den Sommer bereits besetzt haben. Im Handwerk stimmt das definitiv nicht. Hier ist noch alles möglich. Sogar bis zum 31. Oktober werden im Handwerk noch Ausbildungsverträge unterschrieben“, betont Carl-Michael Vogt, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover. Um für ihre freien Ausbildungsplätze geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu finden, hatten sich 36 Betriebe für das bewährte Format des Azubi Speed Datings in der Handwerkskammer Hannover angemeldet. Sie trafen auf rund 120 Schülerinnen und Schüler aus der Region Hannover, die sich innerhalb von einer Stunde im Zehn-Minuten-Takt bei ihren persönlichen Wunschbetrieben vorstellen konnten. Außer nützlichen Tipps zur Berufsfindung, hatten die Jungs und Mädchen in den Pausen zwischen den Gesprächen außerdem Gelegenheit, sich bei den Beratern für Nachwuchsgewinnung der Handwerkskammer Hannover über die Online-Lehrstellenbörse und die rund 130 Ausbildungsberufe im Handwerk zu informieren. „Diese kurzen Bewerbungsgespräche sind eine gute Möglichkeit, um einfach und schnell die richtige Lehrstelle beziehungsweise den passenden Auszubildenden zu entdecken“, erklärt Carl-Michael Vogt. „Insbesondere die kleinen und mittleren handwerklichen Unternehmen profitieren vom Azubi Speed Dating, denn sie kommen hier mit interessierten jungen Leuten in den Austausch, die ohne unser Speed Dating vielleicht gar nicht auf sie oder die entsprechenden Ausbildungsberufe aufmerksam geworden wären“, so Vogt.

Foto: Handwerkskammer Hannover/Edelmann