ASB-Regionalverband Leine-Weser legt Grundstein für neues Zentrum der Sozialen Dienste

Fertigstellung für Ende des Jahres geplant / Baukosten rund drei Millionen Euro

Oliver Isenbart (Ausführende Baufirma), ASB-Geschäftsführer Jens Meier, Polier Ralf Kühl, Architektin Adelaida Braun, Bürgermeister Henning Schünhof und der ASB-Vorsitzende Dr. Friedbert Mordfeld legen gemeinsam den Grundstein mit der Zeitkapsel.

BARSINGHAUSEN (fk). Mit der feierlichen Grundsteinlegung ist der Startschuss für den Bau des neuen Zentrums für Soziale Dienste des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Regionalverband Leine-Weser gefallen. Auf dem Gelände an der Marie-Curie-Straße 9 im Gewerbegebiet Calenberger Kreisel entsteht in den kommenden Monaten ein moderner Stützpunkt für mehrere soziale Angebote des Verbandes. Bereits seit einigen Monaten weist ein Fahnenmast mit der ASB-Flagge auf das Bauvorhaben hin – nun haben die Bauarbeiten offiziell begonnen.

Das neue Gebäude wird eine Nutzfläche von rund 700 Quadratmetern haben und auf einem etwa 6.000 Quadratmeter großen Grundstück errichtet. Geplant ist, dass hier künftig die Hauswirtschaft, der ambulante Pflegedienst, der Menüservice sowie der Hausnotruf des ASB untergebracht werden. Nach aktuellen Planungen soll der Neubau bereits zum Ende dieses Jahres bezogen werden. Architektonisch zeichnet sich das Gebäude durch abgerundete Ecken aus. Zudem wurde die Statik so geplant, dass bei Bedarf später ein weiteres Stockwerk aufgesetzt werden kann. Ein besonderes Augenmerk legt der ASB bei dem Projekt auf Nachhaltigkeit. Neben einer umfangreichen Begrünung der Außenflächen wird auf dem Flachdach eine Photovoltaikanlage installiert. Insgesamt investiert der Verband rund drei Millionen Euro in das Bauprojekt.

ASB-Geschäftsführer Jens Meier und der Vorsitzende des Regionalverbandes, Dr. Friedbert Mordfeld, begrüßten zur Grundsteinlegung zahlreiche Gäste, darunter Mitarbeiter, Vertreter aus Politik und Nachbarschaft sowie beteiligte Firmen. Auch Barsinghausens Bürgermeister Henning Schünhof nahm an der Veranstaltung teil und informierte sich über die Baupläne der Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation.

„Mit diesem Gebäude wird ein Meilenstein gesetzt“, betonte Bürgermeister Schünhof. Er zeigte sich erfreut darüber, dass bereits viele gemeinsame Projekte mit dem ASB in der Stadt umgesetzt worden seien.

Jens Meier hob in seinem Grußwort hervor, dass der Verband mit der mittlerweile sechsten Liegenschaft im Stadtgebiet ein weiteres klares Bekenntnis zum Standort Barsinghausen abgebe.

Dr. Friedbert Mordfeld verwies auf den wachsenden Bedarf an sozialen Dienstleistungen in der Region: „Der Bedarf in dem Gebiet, in dem wir tätig sind, ist deutlich gestiegen.“ Besonders freue er sich darüber, dass mit dem Neubau auch bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten geschaffen würden. „Wir schaffen unseren hervorragenden Mitarbeitern hier ganz neue und attraktive Bedingungen“, so Mordfeld.

Bevor eine Zeitkapsel symbolisch im Grundstein eingemauert wurde, dankte Jens Meier allen Beteiligten, die an Planung und Umsetzung des Projekts mitgewirkt haben. Für die Zukunft denkt der ASB bereits weiter: Auf dem Gelände in der Marie-Curie-Straße könnte zu einem späteren Zeitpunkt auch eine neue Tagespflegeeinrichtung entstehen. Konkrete Pläne für die künftig frei werdenden Räume in der Siegfried-Lehmann-Straße gibt es laut Jens Meier derzeit noch nicht. Im Anschluss an den offiziellen Teil ließ der ASB die Grundsteinlegung gemeinsam mit seinen Gästen bei Eintopf und Getränken ausklingen.

Fotos: Krüger