Auch nach zehn Jahren Weihnachtsdorf sind der ehrenamtliche Einsatz und die finanzielle Unterstützung das A und O

BARSINGHAUSEN (ta). 

V.li.: Adolf Schasse, Kerstin Wölki, Norbert Wiegand und Walter Krull erinnern an die Anfänge des Weihnachtsdorfes.

Dass das Weihnachtsdorf zu dem geworden ist, was es heute ist, nämlich ein wahrer Publikumsmagnet in der Barsinghäuser Innenstadt, ist von Anfang an dem Engagement von engagierten Bürgern zu verdanken. Zusammen mit der heutigen IG-Vorsitzenden, Ulla Völkner, die seit drei Jahren die Geschicke des Dorfes bestimmt, blicken heute die Initiatorin, Kerstin Wölki, und einige der ersten Mitstreiter auf die Entwicklung in den letzten zehn Jahren. Der Aufbau des Dorfes sei mühsam und ohne die Unterstützung von Ehrenamtlichen des FDP-Stadtverbandes und anderer Helfer nicht denkbar gewesen. Zunächst habe man eine Befragung der Bürger in die Wege geleitet, um zu erfahren, ob es in Barsinghausen ein Interesse an einem weihnachtlichen Treffpunkt gebe, denn immerhin habe es zu der Zeit noch den Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende gegeben, erinnert Wölki. Dann habe die FDP 2008 einen ersten Versuch mit nur einer Hütte und einem Weihnachtsbaum am Thie gestartet, während Walter Krull die Idee für den Namen Weihnachtsdorf beigesteuert habe. Schon im darauffolgenden Jahr seien es drei Hütten gewesen und man habe 100 Weihnachtsbäume aus dem Deister in die City gebracht. Mit der Begradigung des Thies in 2011 seien dann die Voraussetzungen für ein Anwachsen des Dorfes gegeben gewesen. In diesem Jahr sei auch die Interessengemeinschaft gegründet worden und der Kreis der Helfer habe sich erweitert, blickt Wölki zurück. 2014 wurde dann die Vereinsgründung vollzogen, auch um städtische Zuschüsse rekrutieren zu können. „Heute ist das Dorf ein richtiger Anziehungspunkt, der sich auch für Familien mit Kindern bestens eignet. Und diese Entwicklung ist auch im besonderen Maß Ulla Völkner und den heutigen Helfern zu verdanken“, betont Wölki. Völkner weist ihrerseits darauf hin, dass die Ansprüche der Besucher an das Programm gestiegen seien. Nach wie vor sei die IG auf Spenden und vor allem Mitstreiter angewiesen. Ein großes Dankeschön richtet sie an die fleißigen Helfer der Barsinghäuser Beschäftigungsinitiative (BBI), während die Unterstützung durch die Stadt und die Geschäftsleute durchaus großzügiger ausfallen könnte. Klar sei auch, dass man auch in den kommenden Jahren Menschen brauche, die sich maßgeblich um die Organisation und Durchführung des Weihnachtsdorfes kümmern. „Die Stadt und auch die örtlichen Geschäfte profitieren von dem Weihnachtsdorf, denn aufgrund der schönen Atmosphäre am Thie kommen auch viele Besucher aus dem Umland nach Barsinghausen. Von daher wäre eine stärkere Beteiligung der Geschäftsleute wünschenswert“, sagt Walter Krull.

 

 

 

 

 

Foto: ta