Rund 1.000 Schülerinnen und Schüler aus der Region informieren sich über Ausbildung und Praktikum

Kristina Weiland-Ehrhardt, Max Matthiesen, Henning Schünhof und Ulrich Nitschke begrüßen die Aussteller und Besucher der Ausbildungsmesse.
BARSINGHAUSEN (fk). Rund 1.000 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 10 aus den weiterführenden Schulen der Region haben sich am Mittwoch bei der Ausbildungsmesse im und am Zechensaal in Barsinghausen über Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten informiert. Rund 40 Unternehmen und Institutionen präsentierten ihre Angebote und nutzten die Gelegenheit, mit potenziellen Nachwuchskräften ins Gespräch zu kommen. Organisiert wurde die Ausbildungsmesse von der Goetheschule KGS Barsinghausen, vertreten durch Kristina Weiland-Ehrhardt, in Kooperation mit den weiterführenden Schulen und der Stadt Barsinghausen. Die Betriebe und Jugendlichen nutzten die Veranstaltung, um sich kennenzulernen, Fragen zu stellen und gegenseitiges Interesse auszuloten. Eröffnet wurde die Messe gemeinsam von Bürgermeister Henning Schünhof , Max Matthiesen, dem Ersten Vorsitzenden des Fördervereins Ausbildungsmesse, Kristina Weiland-Ehrhardt (KGS) und Ulrich Nitschke. Schünhof dankte in seinen Grußworten allen Beteiligten für ihr Engagement. „Das Geld, was wir von Seiten der Stadt hier für die Ausbildungsmesse mit investieren, ist gut angelegt“, betonte der Bürgermeister.
Wie groß das Interesse an der Veranstaltung ist, wurde allerdings von den teilnehmenden Unternehmen unterschiedlich eingeschätzt. Während einige Betriebe große Erwartungen an die Messe knüpfen, fällt der Optimismus bei anderen etwas zurückhaltender aus. Zum ersten Mal dabei war die in Wunstorf ansässige Firma Waygate Technologies, ein Spezialist unter anderem für Röntgen- und CT-Inspektionssysteme. Bereits kurz nach Beginn der Messe zeigte sich das Unternehmen mit den ersten Gesprächen zufrieden. Seit vielen Jahren beteiligt sich auch das Barsinghäuser Unternehmen Scholl Glas an der Ausbildungsmesse. Ausbildungsleiter Dirk Schröder berichtet, dass das Unternehmen insgesamt 17 unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten anbietet. Scholl Glas ist unter anderem für die Entwicklung von Glasplatten für Kühlschränke bekannt und verfügt über zahlreiche Standorte in Deutschland und Europa. „Die meisten Schülerinnen und Schüler sind hier, weil sie hier sein müssen. Aber wir nutzen die Gelegenheit, um unsere Wahrnehmung bei den Schulabgängern zu erhöhen“, erklärt Schröder.
Die Ausbildungsmesse bietet damit nicht nur den Jugendlichen die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder und Unternehmen kennenzulernen. Auch die Betriebe können frühzeitig Kontakte zu möglichen Nachwuchskräften knüpfen und auf ihre Ausbildungsangebote aufmerksam machen. Weitere Informationen zu Ausbildungs- und Praktikumsplätzen in Barsinghausen gibt es auf www.ausbildung-in-barsinghausen.de sowie auf Instagram.
Fotos: Krüger













