Barsinghäuser Schüler werden mit 400 iPads ausgestattet

BARSINGHAUSEN (red).

Im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms des Landes Niedersachsens hat die Stadt Barsinghausen rund 400 digitale Endgeräte beschafft, um die Digitalisierung des Unterrichtsvoranzutreiben. „Wir stellen die Tablets den Schülerinnen und Schülern leihweise zur Verfügung“, erklärt Barsinghausens Bürgermeister Henning Schünhof. Die Eltern der Mädchen und Jungen können einen entsprechenden Vertrag mit der Stadt schließen. „Die Laufzeit endet mit Ablauf des Schuljahres, wobei ein Anschlussvertrag natürlich möglich ist“, führt der Rathauschef weiter aus. Die ersten 70 iPads sind bereits geliefert worden und werden derzeit an die Grundschulen in der Deisterstadt übergeben. In einem zweiten Schritt sollen dann die anderen Bildungseinrichtungen die Tablets bekommen. Die Einrichtungen verteilen die Endgeräte dann für die Stadtverwaltung entsprechend der jeweiligen Nachfrage an die Mädchen und Jungen weiter. Wie Bürgermeister Henning Schünhof deutlich macht, fungieren die Schulen quasi als Verteilzentrum der Endgeräte. Nach Angaben des Schulamtes soll die Verteilung der iPads möglichst schnell umgesetzt werden, wobei die Verwaltung von den Kapazitäten des Lieferanten abhängig ist. Durch die digitalen Endgeräte sollen die Schülerinnen und Schüler insbesondere angesichts der erheblichen Corona-bedingten zusätzlichen Herausforderungen digital besser aufgestellt werden, wie Barsinghausens Bürgermeister Schünhof erklärte. „Die iPads dienen vor allem zur Unterstützung der Kinder und Jugendlichen, die nicht selbst über die nötige Ausstattung für das Lernen auf Distanz verfügen“, hob der Verwaltungschef hervor. Dabei sollen insbesondere Lernformate wie Videokonferenzen ermöglicht werden. Die Lieferung und Verteilung der restlichen Tablets erfolgt in den nächsten Wochen, versprach er. Die Beschaffung der 400 digitalen Endgeräte kostet nach Angaben des Schulamtes rund 200.000 Euro. Eine Refinanzierung erfolgt aus Förderprogrammen des Bundes und des Landes, unter anderem aus dem sogenannten Sofortausstattungsprogramms. Dabei handelt es sich um eine Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule.

Foto: Stadt