Barsinghäuser Sportlerehrung: Sportring kürt beste Einzelsportler und Teams des vergangenen Jahres

Neues Konzept für die Zukunft der Ehrungsveranstaltung angekündigt 

BARSINGHAUSEN (ta). Der Sportring Barsinghausen hat heute im kleineren Rahmen als in den letzten Jahren im Sporthotel Fuchsbachtal die Ehrungen der besten Sportler des Jahres 2025 vorgenommen.

Berthold Kuban vom SRB-Vorstand erklärte, es hätten nicht alle Kategorien besetzt werden können, weil entsprechende Meldungen aus den Vereinen gefehlt hätten. Die Sportlerehrung werde es aber auch im kommenden Jahr geben, allerdings mit Änderungen und einem anderen Konzept, das noch mit den 36 Sportvereinen in Barsinghausen besprochen werden solle. Sport stelle Gemeinschaft dar und nach Niederlagen müsse man wieder aufstehen. Das Wichtigste seien nun einmal die Sportler, die im Schweiß ihre Leistungen brächten – und hier zählten weder die Herkunft, noch die Hautfarbe und Religionszugehörigkeit, betonte Kuban. Einen besonderen Dank richtete er an die vielen Helfer in den Vereinen, die Familien der Sportler und natürlich an die Trainer.

Bürgermeister Henning Schünhof, hoffte in seinem Grußwort auf einen frühlingshaften Aufbruch im Sportbereich, der in Barsinghausen einen ganz besonderen Stellenwert innehabe. Die Sportler und Mannschaften seien auch Vorbilder und die heutigen Geehrten hätten nicht nur Leistungen gezeigt, sondern repräsentierten auch die Vitalität der lokalen Sportlandschaft.

Zusammen mit Moderator Holger Bratke folgten dann die Ehrungen. In der Kategorie weibliche Jugend sicherte sich die Topschwimmerin Philipa Mae Leute vom SCB den 1. Platz, sie hatte über drei Strecken und in drei Disziplinen bei den Landesjahrgangsmeisterschaften jeweils den 1. Platz belegt.

Bei den männlichen Jugendlichen wurde Jiu-jitzu-Kämpfer Paul Pfingsten vom TSV Egestorf als Erstplatzierter ausgezeichnet, denn auch er konnte drei erste Plätze bei der Deutschen Meisterschaft, der Gruppenmeisterschaft und bei der Landesmeisterschaft vorweisen. Auf Rang 2 schaffte es der Karate-Kämpfer Dustin Wertezki vom TSV Kirchdorf, der ebenfalls einen Deutschen Meistertitel errungen hatte. Platz 3 belegte SCB-Schwimmer Tom Schade, der Landesmeister über 50 Meter Brust geworden war.

Bei den Erwachsenen ertanzte sich Linedancerin Dagmar Raddatz vom TSV Goltern Rang1. Sie hatte bei der Weltmeisterschaft zwei erste und einen zweiten Platz geschafft. Auf Rang 2 kam Gerda Joswig vom SCB, die bei den DM-Masters über 200 Meter Freistil den 1. Platz erschwommen hatte. Rang 3 sicherte sich Reiterin Hanna Volker (DRFV), die den zweiten Platz bei der Dressur-Regionsmeisterschaft geschafft hatte.

Bei den Männern wurde Mountainbiker Joris Lemke Sportler des Jahres. Im MTB-Marathon belegte er den 56. Platz bei der WM sowie zwei 9. Plätze bei internationalen Rennen.

Bei den Erwachsenen-Mannschaften schaffte es die 1. Handballdamenmannschaft des HVB auf Rang 1. Hier stand der 1. Platz in der Landesliga Hannover zu Buche. Platz 2 belegte die 1. Tennisdamenmannschaft des TC Rot-Weiß, sie hatte zweimal Platz 2 in der Oberliga Niedersachsen-Bremen erreicht. Platz 3 in dieser Kategorie ging an die 1. Herrenfußballmannschaft des TSV Kirchdorf – hier wurde der Aufstieg durch Platz 1 in der Kreisliga geschafft.

Der mit 500 Euro dotierte Preis des Rates wurde von der Ratsvorsitzenden, Laura Schneider, an Otto Wachter für sein jahrelanges Engagement für das Deutsche Sportabzeichen verliehen. Wachter glänze durch seine Unermüdlichkeit und daher bilde das Sportabzeichen in Barsinghausen auch eine so starke Gemeinschaft. Otto Wachter freute sich sehr und vergaß nicht, die sehr gut funktionierende Kooperation zwischen dem TSV Egestorf und der Ernst-Reuter-Schule hervorzuheben.

Fotos: ta