Barsinghäuser Tilman Kuban wird Europa-Spitzenkandidat der Jungen Union

„Europa funktioniert nicht mit Egoismus, Nationalismus und Populismus“

V.li.: Paul Ziemiak, Manfred Weber und Tilman Kuban

BARSINGHAUSEN/KIEL (red). Zur Europawahl am 26. Mai 2019 ist der 31-jährige Tilman Kuban von den Delegierten in Kiel einstimmig zu ihrem Spitzenkandidaten nominiert worden. In seiner Vorstellung betonte Kuban, dass er die Europawahl als Schicksalswahl sehe. Man dürfe Europa nicht den Populisten überlassen, denn „Europa ist eine Gemeinschaft, in der wir unsere Zukunft sehen. Aber dieses Europa funktioniert nicht mit Egoismus, Nationalismus und mit Populismus!“ Kuban forderte in seiner Vorstellungsrede außerdem ein neues Wir-Gefühl: Es brauche eine neues Kapitel Europa, eine neue Idee, was diese Gemeinschaft ausmache. Dass die Junge Union den richtigen Kandidaten nominiert hat, findet auch der wiedergewählte JU-Bundesvorsitzende Paul Ziemiak, der Kuban als Mann der klaren Meinung lobte. Europa solle ein junges Projekt bleiben und deswegen müssten auch junge Leute ins Europäische Parlament. Dafür hätten die Delegierten mit dem Barsinghäuser den richtigen Kandidaten nominiert. Zudem wählte der Deutschlandtag einen neuen Bundesvorstand. Niedersachsen wird in den kommenden zwei Jahren vom Braunschweiger Unternehmer Claas Merfort, der bereits zum zweiten Mal das Amt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden bekleidet, sowie vom 28-jährigen Rechtsreferendar Fabian von Lübken aus der Wesermarsch, der als Besitzer den Vorstand unterstützen wird, vertreten.

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