Barsinghausens Suche nach einem Feld- und Forsthüter tritt auf der Stelle

Die Stadt will die vakante Stelle nun neu bewerben

BARSINGHAUSEN (ta). Die Besetzung der vakanten Stelle eines Feld- und Forsthüters durch die Stadt Barsinghausen kann nach wie vor nicht erfolgen, denn es gibt schlichtweg keine Bewerber. Naturschützerin Hannelore Owens erkundigte sich im Rahmen der Einwohnerfragestunde in der Ratssitzung nach dem Sachstand und Bürgermeister Henning Schünhof antwortete, man wolle die Stelle zeitnah neu bewerben. Die Stelle ist von der Stadt als ehrenamtlicher Posten konzipiert. Zunächst war eine Aufwandsentschädigung 200 Euro pro Jahr vorgesehen, dann hatte die Stadt im vergangenen Jahr auf 60 Euro pro Monat erhöht. Andere Kommunen haben für die Aufgabe teilweise eine richtige Stelle in der Verwaltung eingerichtet. Der Hegering Barsinghausen hatte von der Stadt mehrmals verlangt, die Stelle endlich adäquat zu besetzen und auch die Region Hannover hatte die Deisterkommunen jüngst an ihre ordnungsrechtliche Verantwortung erinnert. Ein Feld- und Forsthüter darf alle gemeindlichen Aufgaben erfüllen, wozu insbesondere die Einhaltung der Leinenpflicht für Hunde, die Einhaltung der Betretungsregelungen (Begehen, Befahren oder Reiten), die Kontrolle der Mountainbiker, die Überwachung des Campingverbots, das Verbot des Ableitens von Wasser und das Verbot der Beschädigung des Waldes und von Wegweisern gehören.

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