Bauausschuss stimmt dem B-Plan für das neue Gerätehaus der Feuerwehren Groß- und Nordgoltern zu

Verschlechterung der Finanzlage der Stadt: Verwaltung soll regelmäßig über Änderungen bei den Kosten informieren

BARSINGHAUSEN (ta). Das Votum im Bauausschuss fiel einstimmig aus. Dem Entwurf und der Auslage des Bebauungsplans 217, mit dem der Neubau eines gemeinsamen Feuerwehrhauses der Wehren Nord- und Großgoltern gemeint ist, muss nun noch der Verwaltungsausschuss abschließend zustimmen. Das Gerätehaus soll neben den den Belangen der Feuerwehren auch für Schulungen genutzt werden, die Maximalhöhe des Gebäudes wurde auf 7,50 Meter festgelegt und die Zahl und Anordnung der Pkw-Stellplätze sind vorgegeben. Laut Michaela Klank aus dem städtischen Baubereich wurden der Schallschutz für die benachbarte Wohnbebauung und der Gewässerschutz berücksichtigt. Zudem habe man mit einem Begrünungskonzept auch den Klimazielen Rechnung getragen. Der Bau des Feuerwehrhauses erfolgt nach KFW 40-Standard. Kerstin Beckmann, Ratsfrau von „Aktiv für Barsinghausen“ wollte wissen, ob es hinsichtlich der hohen Nutzungsintensität des Geländes beim Freibad zu Problemen mit den ein- und ausrückenden Fahrzeugen kommen könne. Dies verneinte Michaela Klank. Noch vorgelegt werden solle ein Schallschutzgutachten. Der B-Plan wird nun öffentlich ausgelegt, auf eine Beteiligung der Öffentlichkeit wird verzichtet. Mit Blick auf die sich verschlechternde finanzielle Situation der Stadt bat Beckmann zudem, da es sich bei dem Bau des Feuerwehrhauses um eines der anstehenden Großprojekte Barsinghausens handele, dass der neue Baudirektor Ingo Ellerkamp frühzeitig über finanzielle Mehrbedarfe bei den Projekten informieren möge. Dies sicherte Ellerkamp zu.

Skizze: Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen