Bei den NABU-Arbeitseinsätzen werden auch dicke Bretter gebohrt

Zu folgenden Terminen lädt der Naturschutzbund ein / Kein Platz für Störche?

Bei den Wiesen im Bullerbachtal stehen Sägearbeiten auf dem Programm.

BARSINGHAUSEN (red). Am 28. und 29. Oktober stehen beim NABU-Barsinghausen einige Arbeitseinsätze auf dem Programm. Hierzu sind freiwillige Helfer gerne gesehen.

Am Rottkampgarten sollte die Blühfläche gemäht werden, das Mähgut müssen wir abtransportieren oder dort auf einem Komposthaufen lagern. Ein 2 – 3 Meter breiten Streifen in der Mitte bleibt stehen, damit die Blumen sich weiter versamen können.
Im Bullerbachwaldwiesental
sind einige tief hängende Äste abzusägen, um die Wiesen offen zu halten. Die Fachfirma Lehnhoff mäht dann die Wiesen zum letzten Mal in diesem Jahr, sie würden auch die Sägearbeiten übernehmen, das müssen wir noch absprechen. Die Artenvielfalt der Wiesenpflanzen hat sich dort dank der Aushagerung gut entwickelt. Leider graben die Wildschweine den Boden immer wieder um, so dass sich die Ampfer dadurch sehr stark vermehren und andere Pflanzen verdrängen.
An der Stoppstraße
im Bereich der Wohnungseigentümerfläche wollen wir den „Blühstreifen“ mähen und das Mähgut abtransportieren, damit es im nächsten Jahr erneut lang wachsen kann und so wieder eine schöne, kleine Wiese entstehen kann. Zukünftig übernimmt die Wohnungseigentümergesellschaft dann selbst die Pflege ihrer Wiesenfläche, bzw. gibt die Arbeit in Auftrag.
Auf der Streuobstwiese
muss wegen der Trockenheit in diesem Jahr nicht mehr gemäht werden, aber dort wollen wir im Herbst/Winter endlich die Heckenpflanzung fortsetzen und einige Obstbäume nachpflanzen. Der Termin wird noch bekanntgegeben, denn der Boden muss erst wieder tief genug durchnässt sein.
Die Edmund-Stock-Eiche
wird im Herbst/Winter am Stockbach bei Egestorf zwischen der L 401 und der Schmiedestraße gepflanzt, der Termin wird noch bekanntgegeben.

Außerdem: Wir brauchen Helfer zum „Bohren dicker Bretter/Balken“ für Bienenhotels, wer macht mit? Die fix und fertig zugesägten Holzbalken lagern bei mir in der Rehrbrinkstraße Nr. 19, es fehlen nur noch die Bohrlöcher für die Eiablage der Wildbienen. Die Hölzer können Sie abholen, mit den Bohrlöchern ausstatten und dann in Ihrem eigenen Privatgarten aufstellen, an einem sonnigen, geschützten Platz. Oder, wenn Sie keinen geeigneten Platz haben, bringen Sie Ihre fertig gebohrten Balken zu uns zurück, dann stellen wir diese Insektenhotels auf unseren NABU-Flächen auf. Infos geben Wilhelm Böhm (05105-1750) und Karl Närmann (05105-83130).

Die geplante Storchenhilfe in Eckerde kann leider nicht aufgestellt werden, weil uns keine Flächen dafür zur Verfügung stehen.

Foto: privat / ta