Beim Bau der neuen Fahrzeughalle der Ortswehr Holtensen “kann nichts mehr schief gehen”

Schon im Frühjahr soll mit den Anbau begonnen werden / Ortsfeuerwehr steigert die Zahl der Mitgliedschaften und kann eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit vorweisen / Wahlen, Ehrungen und Beförderungen

Beförderungen

HOLTENSEN (ta). Da das Löschgruppenfahrzeug der Ortsfeuerwehr Holtensen mit seinen 30 Jahren nicht mehr das Zuverlässlichste sei, sei eine Neuanschaffung dringend notwendig. Voraussetzung hierfür sei aber die Errichtung einer neuen Fahrzeughalle, erklärte Ortsbrandmeister Karsten Sieveritz auf der Jahreshauptversammlung und leitete damit zum Sachstandsbericht zum geplanten Bauprojekt über. Um den Anbau realisieren zu können, habe man erfolgreiche Gespräche mit den Nachbarn zum Erwerb der nötigen Grundstücksfläche geführt und zu einem positiven Ergebnis gebracht. Nun sollte auch eine zeitnahe Entscheidung des Rates für den Grundstückskauf erfolgen. Seitens der Ortswehr habe man das Projekt zusammen mit einer beauftragten Architektin bereits vorgeplant. Liege ein politischer Beschluss vor, könnten sowohl die planerischen Maßnahmen, als auch die Baukostenrechnungen konkretisiert werden, so Sieveritz, so dass ein Baubeginn bereits im Frühjahr diesen Jahres möglich sei. Einen besonderen Dank richtete der Ortsbrandmeister an den 1. Stadtrat, Thomas Wolf, der das Bauprojekt maßgeblich unterstützt habe. Lob für die erbrachten Vorleistungen der Feuerwehr gab es auch von Stadtbrandmeister Dieter Engelke. Hier könne eigentlich nichts mehr schiefgehen, beschied er. Auch auf anderen Feldern kann die Ortsfeuerwehr mit erfolgreichen Entwicklungen aufwarten. So konnte die Zahl der Mitgliedschaften um zehn auf nun 177 gesteigert werden, so dass sich die Wehr aus aus 32 Aktiven, 115 Fördernden, neun Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr, 14 Mädchen und Jungen in der Kinderfeuerwehr sowie sieben Mitgliedern in der Altersabteilung zusammensetzt. In 2018 galt es zwei Brandeinsätze, zwei technische Hilfeleistungen und zwei Fehlalarme zu bewerkstelligen. Insgesamt wurden 2044 Dienststunden abgeleistet. Großes Lob gab es zudem für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit, schon jetzt zeige sich, dass die Gründung der Kinderfeuerwehr der richtige Weg gewesen sei. Bei den Wahlen wurden Schriftführer Henning Kauke, Jugendfeuerwehrwart Fabian Rungenhagen, sein Stellvertreter, Peer Schroth, sowie Kinderfeuerwehrwart Ulli Sieveritz in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Geehrt wurden die aktiven Mitglieder, Dietrich Jaeschke und Henning Kauke, für 40 Jahre und das passive Mitglied, Wilhelm Nacke, für 50-jährige Mitgliedschaft. Befördert wurden Khim Schröder zur Feuerwehrfrau, Tobias Jaeschke zum Feuerwehrmann, Laurin Schnittger zur Oberfeuerwehrfrau, Lennart Schroth, Alexander Jaeschke und Nick Neddermeier zu Oberfeuerwehrmännern sowie Peer Schroth zum Löschmeister.

Foto: ta