Beschlossen: Windenergiepark zwischen Nordgoltern, Barrigsen und Landringhausen soll realisiert werden

Abstand zur Wohnbebauung beträgt mindestens 800 Meter

NORDGOLTERN/BARRIGSEN/LANDRINGHAUSEN (ta). Bürgermeister Henning Schünhof informierte in der Ratssitzung, dass der Verwaltungsausschuss für die Pläne zur Errichtung eines Windenergieparks zwischen den Ortsteilen Nordgoltern, Barrigsen und Landringhausen gestimmt habe. Im Februar hatte der Energieparkentwickler UKA, die „Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH Co.KG“, einen Antrag zur Änderung des Flächennutzungsplans über eine sogenannte isolierte Positivplanung gestellt. Konkret geht es um eine 70 Hektar große Fläche in der Feldmark, wo maximal sechs Windenergieanlagen mit einer Höhe bis zu 270 Metern errichtet werden sollen. Die isolierte Positivplanung ist seit 2023 in Kraft, die Regelung ermöglicht es Kommunen, schneller und einfacher Windeignungsflächen festzulegen. Schon 2019 hatten die Energieparkentwickler (UKA) erste Gespräche mit den Grundstückseigentümern geführt. Sie hoffen nun weiter, dass bis Ende 2025 eine Genehmigung für die Umsetzung des Projekts vorliegt, denn dann könnte schon 2026 mit dem Bau der Windenergieanlagen begonnen werden. Eine Inbetriebnahme wäre nach diesem Zeitplan Ende 2027 oder Anfang 2028 möglich. Laut UKA könnten mit den sechs Anlagen 21 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr produziert werden, womit der Stromverbrauch von Barsinghausen zu 90% gedeckt wäre. Betont wurde aber auch, dass bei der Umsetzung der Pläne der Grundwasserschutz beachtet werden müsse.

Themenfoto: Gerheide Knüttel / Foto: ta