Betriebe der Region stellen sich auf der Barsinghäuser Ausbildungsmesse vor

Gut besuchtes Event des Vereins pro regio und dem Verein Ausbildungsmesse Barsinghausen

Großer Andrang herrschte bei der Barsinghäuser Ausbildungsmesse im Zechensaal.

BARSINGHAUSEN (fk). Die Barsinghäuser Ausbildungsmesse fand im Zechensaal statt und rund 30 Betriebe, Institutionen und Behörden aus der Region nahmen als Aussteller daran teil und präsentierten sich den Schüler*innen mit allem was sie an Ausbildungsmöglichkeiten zu bieten haben. Mit von der Partie war unter anderem auch die Agentur für Arbeit sowie das Freiwilligenzentrum Barsinghausen, welches sich ebenfalls sehr aktiv für Ausbildungsplatzsuchende bemüht.

Organisiert wird der Event mittlerweile vom Verein pro regio in Zusammenarbeit mit dem Verein Ausbildungsmesse, dessen Erster Vorsitzender Dr. Max Matthiesen immer wieder betont, wie viel die Stadt Barsinghausen und ihre Betriebe in der Region zu bieten haben. „Alle beteiligten Institutionen sind gut vernetzt und die Zusammenarbeit insbesondere mit den Schulen und den Lehrern die dort für die Berufsorientierung zuständig sind, ist unverzichtbar“, so Matthiesen, der Allen dankte, die diesen Event möglich machen und sich daran beteiligen. Dina de Haas Projektmitarbeiterin von pro regio erklärte, dass die 500 Schüler*innen, die sich an diesem Tag durch die Ausbildungsmesse bewegen, je nach Jahrgang beruflich orientieren oder als fortgeschrittener Jahrgang konkrete Gespräche führen sollen. Hierfür hatte man den Jugendlichen Zettel in die Hand gegeben, die von den Unternehmen, nach erfolgter Kontaktaufnahme, mit einem Stempel versehen wurden. So war Amon (14) vom Hannah-Arendt-Gymnasium sehr interessiert am Roboterarm, den die die Firma Vision Laser auf ihrem Stand vorführte. „Ich möchte gerne Mechatroniker werden“, erklärt der HAG-Schüler und so ein Roboterarm ist genau aus diesem Fachgebiet, was interessant sei. Allerdings bemerkten einige Aussteller, dass das Interesse an den Berufen und an Gesprächen darüber bei den jüngeren Jahrgängen größer war. Ein Ausbildungsplatzanbieter ging sogar noch einen Schritt weiter und konnte nach eigenen Angaben sich nicht des Eindrucks erwehren, dass einige der älteren Schüler nur wegen der kostenlosen Präsente zu ihnen an den Stand kämen. Der Großteil der Schüler zeigte aber ernsthaftes Interesse an den beruflichen Möglichkeiten, die die Stadt Barsinghausen zu bieten hat. Die Internetseite ausbildung-in-barsinghausen.de erteilt Auskunft über offene Ausbildungs-und Praktikumsplätze, sodass Jugendliche schnell und mit geringem Aufwand Kontakt mit dem jeweiligen Betrieb aufnehmen können.

Bettina Trautmann von pro regio (vo.li.) im Gespräch mit den Bäckermeistern Hendrik Mordfeld und Volker Sprengel

Monika Scheibe (v.li.), Max Matthiesen und Claus Bischoff freuen sich über die gute Resonanz auf der Ausbildungsmesse.

Volker Sprengel zeigt Jil (15) aus dem 9. Jahrgang wie man eine Brezel formt.

Fotos: Krüger