CDU und Christine Karasch kommen beim Spaziergang durch die Barsinghäuser City mit Bürgern ins Gespräch

Wie kann man die Barsinghäuser Innenstadt attraktiver zu machen?

Christine Karasch (Mitte), CDU-Kandidatin für die Regionspräsidentschaft, ist mit der Barsinghäuser CDU in der Innenstadt unterwegs.

BARSINGHAUSEN (fk). Um Ideen und Anregungen für die Entwicklung der Innenstadt auszutauschen, hatte die CDU-Barsinghausen für den heutigen Mittwoch zu einem Spaziergang durch die Innenstadt eingeladen. Mit von der Partie war unter anderem auch die CDU-Kandidatin für die Regionspräsidentschaft, Christine Karasch, die Dezernentin für Umwelt, Planung, Bauen und Klimaschutz in der Regionsverwaltung, sowie Jochen Brauns und Hendrik Mordfeld vom Stadtmarketingverein „Unser Barsinghausen“. Laut CDU sind die Innenstädte ein wichtiges Element für die Identität einer Stadt. Daher sei es von hoher Bedeutung, sich mit dem Thema der Innenstadt in einer besonderen Weise zu beschäftigen. Die Corona-Pandemie habe die Strukturprobleme der Innenstädte weiter verschärft. Um die Innenstädte wieder attraktiv zu machen, müssten alle Beteiligten an einem gemeinsamen Ziel arbeiten. Im Regionswahlprogramm der CDU „Aufbruch21“ sieht es die CDU als ihrer Aufgabe und Herausforderung an, attraktive Ortskerne zu erhalten und diese lebenswert zu gestalten. Hierfür soll unter anderem die Aufenthaltsqualität durch Plätze mit Bäumen und Bänken erhöht werden. Dies ist laut Gerald Schroth von der CDU in Barsinghausen aber nicht das vorrangige Problem. Insbesondere die Fußgängerzone werde von den Barsinghäusern oft als unattraktiv bezeichnet. Hierbei stünden häufig die Zusammensetzung der angesiedelten Geschäfte und der Leerstand etlicher Gebäude in der Kritik. Die CDU spricht sich für einen vernünftigen Dialog mit Geschäftsleuten, Verpächtern und auch den Bürgern aus, um mit einem guten Konzept die Innenstadt attraktiver zu machen. Laut Hendrik Mordfeld stehe die Barsinghäuser Innenstadt noch ganz gut da. Er wies aber darauf hin, dass schon einige Läden leer stehen würden und in Zukunft wohl noch Einige dazukämen. Laut Gerald Schroth müssten zeitnah intelligente Maßnahmen her, um dem Leerstand entgegenzuwirken. „Die Geschäfte müssen leben, dann wird auch die Innenstadt leben“, erklärt Schroth. Wichtige Projekte der Innenstadt sind laut CDU das Fachwerkhaus am Thie, die Belebung des City-Centers, die Ansiedelung eines Nahversorger bei Volkers Hof sowie die Schaffung von Wohnraum.

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