Chemie in der Luft führt zur vorübergehenden Sperrung eines Klassenraums in der Astrid-Lindgren-Schule

KIRCHDORF (red/ta).

Auf Nachfrage von Deister Echo hat der Leiter des städtischen Fachdienstes Gebäudewirtschaft, Bora Kansu, jetzt bestätigt, dass ein Klassenraum in der Astrid-Lindgren-Grundschule gesperrt werden musste. Die betroffene Klasse wird vorübergehend in der Aula unterrichtet. „Es wurden erhöhte Werte von flüchtigen organischen Verbindungen (Volatile Organic Compounds: VOC) in der Raumluft festgestellt. Es sind nach derzeitiger Kenntnis keine weiteren Räume betroffen. Die Stadt hat in der Zwischenzeit den Bodenbelag und den darunter liegenden Estrich entsorgt. Parallel wurden Materialproben entnommen und zur Untersuchung ins Labor geschickt. Aktuell wird das Ergebnis der Proben abgewartet. Da zur Zeit der Geruch in der Raumluft immer noch wahrnehmbar ist, wird der Rohfußboden einmal gründlich gewaschen. Im Anschluss wird geprüft ob der Geruch in der Raumluft noch feststellbar ist“, erklärt Kansu.

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