Corona-Hilfsfonds: Anträge der Vereine sollten bis zum 7. Mai bei der Stadt eingereicht werden

BARSINGHAUSEN (red).

„Wir wollen die gewachsene Vereinslandschaft in den Bereichen Sport, Kultur und Soziales mit ihren zahlreichen engagierten Personen erhalten, da sie gemeinsam einen unverzichtbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten“, so Bürgermeister Henning Schünhof. „Ein weiterer wichtiger Schritt dazu ist die Einrichtung des inzwischen 3. Corona-Hilfsfonds.“ Zwar befinde sich der aktuelle Nachtragshaushalt noch in der Genehmigungsphase, sodass die finanziellen Mittel noch nicht zur Verfügung stünden, dennoch könnte die Vereine bereits jetzt ihre Anträge stellen. „Um hier ein einheitliches Verfahren zu etablieren, hat die Verwaltung eine Richtlinie sowie ein entsprechendes Antragsformular entwickelt“, erklärt die Sportamtsleiterin Nadin Quest. Beides ist auf der Homepage der Stadt abrufbar. „Die Vereine haben nun bis zum 7. Mai Zeit, die Formulare auszufüllen und die erforderlichen Nachweise zu liefern“, ergänzt das Stadtoberhaupt. Ziel sei es, die beantragten Summen nach der Genehmigung des Haushalts so schnell wie möglich auszuzahlen. Die Soforthilfe wird in Form einer Einmalzahlung als Zuschuss zur Existenzsicherung geleistet. Anspruchsberechtigt sind nur Vereine, die ihren Sitz in der Stadt Barsinghausen haben, im Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichts eingetragen und vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt sind. Antragstellende Sportvereine müssen zudem Mitglied im Sportring Barsinghausen sein. Mit dem Antrag müssen die Vereine nachweisen, dass sie aufgrund der Corona-Pandemie in eine existenzbedrohende Wirtschaftslage und/oder in einen Liquiditätsengpass geraten sind. Die existenzbedrohende finanzielle Situation ist der Verwaltung nachzuweisen, ebenso die Tatsache, dass diese Situation aus der Corona-Pandemie resultiert und nicht bereits vor März 2020 bestand bzw. sich abzeichnete.

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