Dabei sein: Hier sind die wichtigsten Termine für Landringhausen

LANDRINGHAUSEN (red).

„The bridge over troubled water“ wird mit einem Fest gefeiert.

Die großen Fragen des Zusammenlebens stehen nach einer jüngsten repräsentativen Umfrage oben an bei den Sorgen der bundesweiten Bevölkerung. Nicht so in Landringhausen. Dieser kleine Ortsteil von Barsinghausen mausert sich in den letzten Jahren mit vielerlei Aktivitäten nach dem Prinzip „Hallo Nachbar!“ zur Gemeinschaft. Garanten dafür sind der Arbeitskreis Landringhäuser Vereine, Plattfüße und Feuerwehr sowie Initiativen auf dem Bleinroth-Gelände. Die nachfolgenden Aktivitäten bis zur Weihnachtszeit sprechen für sich.

Jürgen Piquardt stiftet zwei Boulepokale: Am Fr., 27. Sept., weilt der ehemalige Hannoversche Gastronom („La Provence“ und „Paradies“), Ideenstifter, Boule-Akteur und heutige Olivenbauer, Ernährungs-Philosoph und Buchautor in Landringhausen. Er übergibt im Rahmen eines Boulespiels und im geselligen Danach 2 Pokale mit Original-Boulekugeln aus den Anfängen dieses Sports in Südfrankreich, die in einem Antiquariat der Provence gefunden worden sind. Diese beiden Kugeln aus Buchsbaumholz, behauen mit Kupfernägeln, werden für künftige Ausspielungen den Kinder-Pokal sowie den Freundschaftspokal der Plattfüße zieren.

Oktoberfest im urigen Ambiente: Die „Kantina Rustica“ (Bleinroth-Gelände) feiert im urigen Ambiente am Mi., 2. Okt., ab 17 Uhr mit den „Stockbachtaler Musikanten“ ein stimmungsvolles Oktoberfest. Für einen guten Appetit dabei: der obligatorischer Hähnchen-Grill.

Besonderer Brückenschlag mit Brückenfest: Im 18. Jahrhundert erzürnten sich die beiden Ortschaften Landringhausen und Groß Munzel in einem Gemarktungsstreit derart, dass im Bereich der Aue in überfallgeprägter Fehde Gräben zu/aufgeschüttet und Zäune niedergerissen und wieder aufgebaut worden sind. Der alte Germanenzorn der Deisterbauern trieb die schönsten Blüten. Der Neubau der Brücke an der Südaue ist auch die Eröffnung einer neuen Wegeverbindung zwischen diesen beiden Nachbarorten, die schon längst in vielen Bereichen ein sinnvolles sowie nützliches Miteinander pflegen. Erste Erkenntnisse zeigen, dass sich dieser Platz zu einer Naherholungsdrehscheibe entwickeln kann. Neben der Brücke im Bereich der Sängerlaube ist ein echter Treffpunkt für Spaziergänger, Fahrradfahrer und Erholungssuchende entstanden. Dazu gehört jetzt auch eine große hölzerne Schutzhütte mit Tischen und Bänken im Inneren und weiteren Bänken davor. Die Initiatoren Arnd von Hugo, Wilfried Warneke und Dietmar Redlich planen für Mitte bis Ende Okt., ein Brückenfest für alle Bürger beider Ortsteile. Vereine und Initiativen werden sich wie gewohnt für ein heiteres und nachhaltiges Miteinader einzubringen wissen. Außerdem werden dazu auch etliche Radfahrer erwartet, die die Gelegenheit zu einem Stopp auf dem jetzt durchgehenden Radweg zwischen dem Deister und dem Steinhuder Meer  wahrnehmen werden.

Die Chefplaner der Plattfüße Martin Horch und Günther Hartmann beim Ausmessen des Stellplatzes für den geplanten Bücherschrank

Die gute Jahrestat 1919 der Plattfüße: Gut erhaltene Lektüre, für jede Altersklasse und kostenlos: In Landringhausen können künftig alle Dorfbewohner von diesem Angebot profitieren. „Die gute Jahrestat der Plattfüße“ wird ein neuer Bücherschrank in der Ortsmitte sein, direkt neben der Kirche und dem Gasthaus im Wartehäuschen der Buslinie am Platz der alten Telefonzelle. Die fleißigen Geister dieser aktiven Seniorentruppe haben bereits Maß genommen für interessante Innenausbauvarianten. Gegen Ende Oktober soll es eine „Richtfest-Einweihung“ mit einer ersten Bücherausstattung im Rahmen einer kleinen Feierstunde geben. Hierzu sind natürlich alle Landringhäuser herzlich eingeladen.

„Landringhausen singt“ im Raum für Körper und Seele: Ursula Gorgass, sonst Spezialistin für Lachyoga usw., wird in ihrem „Raum für Körper und Seele“ am Fr., 15. Nov., von 19 – 21.30 Uhr auf dem Bleinroth-Gelände unter „Landringhausen singt“ ein bereiendes und heiteres offenes Singen von bekannten Evergreens und Hits starten. Hierfür hat sie mit Joachim Buthe einen versierten Dirigenten begeistern können.

Adventsfeuer in der Dorfmitte: Abwechselnd mit dem bereits etablierten Adventsmarkt (alle 2 Jahre), überlegt die nimmermüde Dorfgemeinschaft für die Einwohner ein „Adventsfeuer in der Dorfmitte“, erstmals für Sbd., den 30. Nov., vor dem 1. Adventssonntag zu etablieren, falls sich genug Helfer/innen finden sollten.

Foto: privat