Das DRK-Goltern ist kein eigenständiger Ortsverein mehr

Weil Vorstandsämter nicht neu besetzt werden konnten, stimmte die außerordentliche Mitgliederversammlung für den Zusammenschluss mit dem DRK-Ortsverein Barsinghausen

GROßGOLTERN (ta). Nach 82 langen Jahren endete gestern auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung die Eigenständigkeit des DRK-Ortsvereins Goltern. Wie schon auf der Jahreshauptversammlung konnte der 268 Mitglieder zählende Verein auch jetzt keinen neuen Vorstand bilden. Anwesend waren auch Petra Renziehausen und Michael Meyen vom Präsidium der DRK-Region. Zuletzt war das Vorstandsteam des Ortsvereins um die Gitta Gäfke noch kommissarisch im Amt. Zur Neubesetzung der Vorstandsposten wurden aus den Reihen der anwesenden Mitglieder allerdings keine Vorschläge unterbreitet. Also blieb Gäfke gar nichts anderes übrig, als folgerichtig über die Verschmelzung mit dem DRK-Ortsverein Barsinghausen abstimmen zu lassen. Hier gab es keine Gegenstimmen. Die vergangenen 13 Jahre seien im Vorstandsteam eine schöne Zeit gewesen. In Zukunft solle das Vereinsleben in den Ortsteilen der ehemaligen Gemeinde Goltern aber weitergehen. Als Beispiele nannte Gäfke Angebote für Senioren, die Blutspenden oder auch Ausflüge. Im Anschluss an die Versammlung in Großgoltern stimmten auch die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Barsinghausen über den Zusammenschluss ab. Die Golterner Mitglieder bleiben Mitglieder des Roten Kreuzes, wenn sie dies wünschen. Außer in Barsinghausen gibt es somit im Stadtgebiet noch in Groß Munzel, Egestorf, Kirchdorf und Langreder eigenständige Ortsvereine.

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