Die L-Form der Wilhelm-Stedler-Schule soll erhalten bleiben

Geklärt werden muss noch, ob alle Klassen während der Bauphase in der Bert-Brecht-Schule unterrichtet werden können

IMG_3470BARSINGHAUSEN (ta). Die Neubaupläne für die Wilhelm-Stedler-Schule werden immer konkreter. Mit Bezug auf die Bauvariante 4 präferieren die Parteien mehrheitlich offensichtlich einen Standort, der dichter an die westliche Grundstücksgrenze heranrückt, so dass eine verwertbare Fläche im Osten von zirka 1660 Quadratmetern verbleibt. Gleichzeitig solle die L-Form des Schulkörpers erhalten bleiben, erklärte Fachdienstleiter Ekke Geisel. Zudem wird die neue Aula so gestaltet, dass sie auch für Ratssitzungen genutzt werden kann.

IMG_4366Noch unklar ist, wo die Grundschüler während der Bauphase unterrichtet werden. Sowohl das bestehende Gebäude als auch die Bert-Brecht-Schule stehen zur Debatte, auf Ausweichquartiere mittels Container soll möglichst verzichtet werden. Kerstin Wölki (FDP) hält den Unterricht auf einer Baustelle für nicht praktikabel und unzumutbar für die Kinder. Auf der anderen Seite müssten 300.000 Euro für Brandschutzmaßnahmen in die BBS investiert werden, wobei weitere Instandsetzungen noch gar nicht berücksichtigt sind. Heidrun Otto, Schulleiterin der Wilhelm-Stedler-Schule, hält es für nicht möglich, dort alle Klassen gleichzeitig zu unterrichten, allein die Pausenhalle sei zu klein.

Unklar ist auch, ob die Klosterkammer ihr angrenzendes Grundstück verkaufen will, wie hoch der Kaufpreis ist und ob das Grundstück überhaupt für den Neubau der WSS benötigt wird. Ermittelt werden muss auch noch, ob die neue Schule als Passivhaus, Plusenergie-Haus, mit Passivhaus-Komponenten oder in der ursprünglichen Variante gebaut wird. Ausschlaggebend hierfür werden die jeweiligen Kosten sein, den da die Stadt sich durch den Zukunftsvertrag zum Sparen verpflichtet hat, müssen Baumaßnahmen dieser Größenordnung auch auf ihre finanzielle Tragfähigkeit geprüft werden.

 

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