Die tierische Kinderstube im Wisentgehege wird voller und voller

Erster „Rudeltag“ lockt mit vielen Aktionen

SPRINGE (red). Am Sonntag, 26. Mai, ist es soweit: Der erste Rudeltag begrüßt am Familien-Sonntag kleine und große Besucher im Wisentgehege Springe. Im Rudel macht doch alles mehr Spaß. Das wissen nicht nur die tierischen Bewohner, die seit über 90 Jahren ihren festen Platz im Wisentgehege Springe haben, sondern auch die großen und kleinen Besucher. Mit den Rudeltagen widmet das Wisentgehege Springe dieser gemeinsamen Zeit nun ein ganz besonderes Highlight für die ganze Familie. Von Mai bis September, immer am letzten Sonntag des Monats, erleben Wisentgehege-Fans und Neulinge einen spannenden, abwechslungsreichen Tag mit ihrem Rudel, also mit ihrer Familie. „Der 26. Mai ist die Mutter aller noch kommenden Rudeltage“, sagt Büroleiter Henrik Menge.

Ein rudelschönes Familienprogramm mit vielen tollen Aktionen und Spielen freut sich schon auf viele Gäste. Am ersten Rudeltag bespaßt Professor Schipanski die Besucher. Es gibt Pony-Reiten, Nistkästenbau mit dem Nabu und Kinderschminken.  Bei einer wilden Tier-Olympiade des Waldpädagogikzentrums warten z.B. tierische Disziplinen auf motivierte Teilnehmer. An mehreren Stationen im Wisentgehege kann man herausfinden, welche „sportlichen“ Leistungen die Wildtiere draufhaben und diese auch einmal selber testen – ob laufen, sehen, hören, riechen oder balancieren. Dazu bietet das Team um Cornelia Tripke herum wildes Basteln für die ganze Familie an – an jedem Rudeltag eine andere Bastelei. Im Waldpädagogikzentrum ist Tag der offenen Tür mit der Lernausstellung zum Thema „Mäuse, Mäuse, Mäuse“.

Auch die eigenen Wildnis-Skills können beim Wanderstock schnitzen oder beim Basteln von Schmuckanhängern aus Rentiergeweih verbessert werden. Rentier-Fans haben zudem die Chance die Tiere aus der Hand zu füttern. Wer möchte, kann auch Stockbrot mit leckere Marshmallows am Lagerfeuer zubereiten. Axel Winter und sein Team stehen mit Rat und Tat zur Seite. Für die richtige Entspannung wird beim Waldbaden gesorgt – denn dann heißt es: „Einmal tief durchatmen!“. Ines Wegener vom Ruhewerk hilft dabei, den Wald mit allen Sinnen wahrzunehmen. Mehr Spannung gibt es beim Bogenschießen, bei dem Jung und Alt „Robin Hood“ Konkurrenz machen können. Die Bogenschützen vom VfV Concordia Alvesrode unterstützen dabei.

Wer nicht sein Picknick im Rucksack dabei hat, kann sich trotzdem im Wildpark stärken: Im Café Wild werden hungrige Rudel „gefüttert“. Im Angebot: Eine Portion Familien-Pommes für den schmalen Taler. Auch Sparfüchse kommen auf ihre Kosten. Nur an den Rudeltagen können exklusiv saugünstige Familien – Jahreskarten erworben werden – für nur 90,00 Euro und nur vor Ort im Wisentgehege. Also, zusammen entdecken, zusammen essen und zusammen sparen ist im Familien-Rudel immer noch am Schönsten.

Foto: Hennig, Wisentgehege