Die Zusammenarbeit der Ortswehren Nord- + Großgoltern funktioniert und das gemeinsame Haus kommt in Sichtweite

Stellvertretender Bürgermeister Karl-Heinz Neddermeier dankt für den Einsatz beim Ökostation-Großbrand / Wahlen und Ehrungen

Stadtbrandmeister Dieter Engelke (li.) und Ortsbrandmeister Dirk Engelmann (re.) ehren Günter Vinke (2.v.re.) für 60 Jahre und Friedrich Warneke für 40 Jahre Mitgliedschaft.

NORDGOLTERN (ta). Bei der heutigen Hauptversammlung der Ortsfeuerwehr Nordgoltern stand natürlich auch der anvisierte Bau des gemeinsamen Gerätehauses mit der Nachbarwehr aus Großgoltern im Blickpunkt.

Die Zusammenarbeit werde immer besser, nun hoffe man, dass der Baustart auch wie geplant im zweiten Halbjahr von 2020 erfolgen könne, sagte Ortsbrandmeister Dirk Engelmann in seinem Bericht. Das neue Feuerwehrhaus sei ein Projekt für die Zukunft der Wehren, meinte auch der stellvertretende Bürgermeister, Karl-Heinz Neddermeier. Die nötigen Haushaltsmittel stünden bereit, wichtig sei aber auch weiterhin das Werben für die Belange der Feuerwehren. Stadtbrandmeister Dieter Engelke zeigte sich zufrieden, dass die Planungsphase abgeschlossen ist und nun die Ausschreibung für die Arbeiten erfolgen könne. In Aussicht stellte Engelke außerdem ein neues Fahrzeug für Ortsfeuerwehr Nordgoltern. Diese war im vergangenen Jahr zu 17 Einsätzen und drei Übungen ausgerückt. Zu bewältigen galt es unter anderem zehn Brände, darunter auch das verheerende Feuer in der Ökostation am 30. Dezember. Als Gruppenführer war Cord Blume zurückgetreten. Zu neuen Gruppenführern wurden Sebastian Volker und Hendrik Zingler gewählt. Zur neuen Schriftführerin bestimmte die Versammlung Luisa Stührmann, ansonsten gab es bei den Wahlen keine Veränderungen. Der Nordgolterner Wehr gehören aktuell 129 Mitglieder und damit drei weniger als im Vorjahr an. Davon sind 27 aktive Feuerwehrleute, 28 Mitglieder sind im Musikzug aktiv. Geehrt wurden das passive Mitglied, Günter Vinke, für seine 60-jährige Zugehörigkeit zur Wehr sowie Friedrich Warneke für 40 Jahre fördernde Mitgliedschaft. Die Beförderung des stellvertretenden Ortsbrandmeisters, Achim Gäfke, zum 1. Hauptlöschmeister wird nachgeholt. Lob für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr gab es von SPD-Ratsherr Stephan Täger. Diese physische und psychische Belastung sei nicht selbstverständlich, sagte er.

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