Diese Corona-Regeln gelten in der Region Hannover ab dem morgigen Sonntag

REGION (red).

2G im Einzelhandel ab 12. Dezember

Ministerpräsident Stephan Weil hat am 10. Dezember wesentliche Elemente der neuen Fassung der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen vorgestellt. Dazu gehören Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte, die 2G-Regel für den Einzelhandel sowie die Aufrufung der Warnstufe drei für ganz Niedersachsen vom 24. Dezember 2021 bis 2. Januar 2022. Die Weihnachtsferien in den niedersächsischen Schulen werden nicht vorgezogen. Außerdem hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg am gleichen Tag die bislang gültige 2G+-Regelung bei körpernahen Dienstleistungen wie Friseur- oder Fußpflegebesuche für nicht zulässig erklärt, da Ungeimpfte aus diesen Bereichen nicht gänzlich ausgeschlossen werden dürften.

Gültige Regeln in der Region Hannover nach Themen ab 12. Dezember

Zur Region Hannover gehören: Stadt Barsinghausen, Stadt Burgdorf, Stadt Burgwedel, Stadt Garbsen, Stadt Gehrden, Landeshauptstadt Hannover, Stadt Hemmingen, Gemeinde Isernhagen, Stadt Laatzen, Stadt Langenhagen, Stadt Lehrte, Stadt Neustadt am Rübenberge, Stadt Pattensen, Stadt Ronnenberg, Stadt Seelze, Stadt Sehnde, Stadt Springe, Gemeinde Uetze, Gemeinde Wedemark, Gemeinde Wennigsen, Stadt Wunstorf.

Änderungen sind kursiv gesetzt

Masken

  • Es gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. In Geschäften sowie im öffentlichen Nah- und Fernverkehr reicht eine medizinische Maske; eine FFP2-Maske ist notwendig in Restaurants/Kinos/Theatern (außer am Platz) und sonstigen öffentlich zugänglichen Innenbereichen, auf Messen und Spezialmärkten sowie bei körpernahen Dienstleistungen wie Friseure und Arztpraxen. In Clubs, Diskotheken ist die FFP2-Maske auch am Platz zu tragen.
  • Auch beim Betreten von Weihnachtsmärkten ist eine FFP2-Maske zu tragen, die nur zum Verzehr von Speisen und Getränken abgenommen werden darf.
  • In einem Schulgebäude hat jede Person während des Schulbetriebs eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, ab 14 Jahre als medizinische Maske. 
  • Von der Maskenpflicht ausgenommen sind weiterhin Kinder bis einschließlich 5 Jahre sowie per ärztlichem Attest befreite Personen. Bei Kindern ab sechs bis einschließlich 14 Jahre reicht eine Alltagsmaske.

2G-Regel

  • Zutritt nur für Genesene und Geimpfte, es gelten Abstands- und Maskenpflicht.
  • Die 2G-Regel gilt nun auch für den Einzelhandel inklusive Baumärkten. Davon ausgenommen sind Wochenmärkte und Weihnachtsbaumverkauf unter freiem Himmel, Lebensmittelhandel, Getränkehandel, Apotheken, Optiker, Hörakustiker, Orthopädie-Schuhmacher, Drogien, Sanitätshäuser, Reformhäuser, Gartenmärkte, Tankstellen, Tier- und Futtermittelhandel, Blumenhandel, Buchhandel, Fahrkarten-Verkaufsstellen, Post- und Versandstellen, Reparaturen und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen, Fahrrädern und Elektronikgeräten.
  • Kinder und Schülerinnen und Schüler bis 18 Jahre sind von der Regel ausgenommen.

2G+-Regel 

  • Zutritt nur für Genesene und Geimpfte mit negativem Testnachweis (2G+), es gelten Abstands- und Maskenpflicht.
  • Vollständig Geimpfte mit Auffrischungsimpfung  (=geboostert) sowie vollständig Geimpfte, die nach anschließender Infektion genesen sind, müssen keinen Test vorlegen.
  • Inhaber von Gastronomiebetrieben sowie  Veranstalter können auf zusätzliche Tests zu verzichten, wenn nur 70 Prozent der Kapazitäten genutzt werden. Dann gilt in diesen Einrichtungen 2G statt 2G+.
  • Kinder und Schülerinnen und Schüler bis 18 Jahre sind von der Regel ausgenommen.

3G-Regel 

  • Zutritt oder Inanspruchnahme von Leistungen ist nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete möglich. Es gelten Abstands- und Maskenpflicht.
  • Am Arbeitsplatz: Arbeitgeber und Beschäftigte müssen bei Betreten der Arbeitsstätte eine Impf- und Genesenennachweis oder eine aktuelle Bescheinigung über einen negativen Coronatest mitführen. Arbeitgeber sind weiterhin verpflichtet, in ihren Betrieben mindestens zweimal pro Woche für alle in Präsenz Arbeitenden Antigen-Schnell- oder Selbsttests anzubieten. Für die restlichen Tage sind die Arbeitenden in der Verantwortung, einen Test nachzuweisen und ggf. zu bezahlen. Ein Selbsttest gilt nur, wenn er unter betrieblicher Aufsicht vorgenommen wird.
  • In Bussen und Bahnen: Es werden nur noch Fahrgäste befördert, die entweder gegen das Corona-Virus geimpft, von Corona genesen oder negativ auf das Corona-Virus getestet wurden. Die Fahrgäste werden gebeten, einen entsprechenden Nachweis entweder in Papierform oder digital auf dem Handy mit sich zu führen.
  • Die Testpflicht gilt nicht für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre und Erwachsene mit Kontra-Indikation.

Testpflicht

  • Am Arbeitsplatz für Ungeimpfte.
  • Im öffentlichen Nahverkehr für Ungeimpfte.
  • In Schulen sind drei (Selbst-)Tests für Schülerinnen und Schüler pro Woche vorgeschrieben.

Einreise

  • Für Einreisende aus dem Ausland gilt ab 12 Jahren die 3G-Regel – unabhängig vom Verkehrsmittel.

Treffen und private Feiern

  • Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte: Eigener Haushalt plus maximal zwei Personen. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit, Kindergeburtstage sind also weiter möglich.
  • Kommen mehr als 15 Personen zusammen, gilt drinnen die 2G+-Regel, draußen 2G

Gastronomie

  • Es gilt die 2G+-Regel.
  • Inhaber von Gastronomiebetrieben können auf zusätzliche Tests zu verzichten, wenn nur 70 Prozent der Kapazitäten genutzt werden. Dann gilt in diesen Einrichtungen 2G statt 2G+.

Clubs, Diskotheken und Shisha-Bars

  • Es gilt drinnen die 2G+-Regel, draußen 2G. FFP2-Maske auch im Sitzen. Auch Jugendliche bis 18 Jahre müssen einen Testnachweis vorlegen.

Einkaufen

  • Der Handel ist geöffnet, in Geschäften ist eine medizinische Maske, auf Messen und Spezialmärkten ist eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Es gilt 2G, also Zugang nur für Geimpfte und Genesene, außer bei Geschäften des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung.

Friseure und andere körpernahe Dienstleistungen

  • Es ist eine FFP2-Maske zu tragen, es gilt 3G.

Kultur/Freizeit

  • Theater, Konzerthäuser, Kinos sind geöffnet, es gilt die 2G+-Regel. Veranstalter können auf zusätzliche Tests zu verzichten, wenn nur 70 Prozent der Kapazitäten genutzt werden. Dann gilt in diesen Einrichtungen 2G statt 2G+.
  • Zoos, Tierparks, Botanische Gärten sind geöffnet, für Innenangebote gilt die 2G+-Regel, 2G im Außenbereich. Veranstalter können auf zusätzliche Tests zu verzichten, wenn nur 70 Prozent der Kapazitäten genutzt werden. Dann gilt in diesen Einrichtungen 2G statt 2G+.
  • Museen, Galerien und Ausstellungen sind geöffnet, für Innenangebote gilt die 2G+-Regel. Veranstalter können auf zusätzliche Tests zu verzichten, wenn nur 70 Prozent der Kapazitäten genutzt werden. Dann gilt in diesen Einrichtungen 2G statt 2G+.
  • An Buden und Fahrgeschäften auf Weihnachtsmärkten gilt die 2G+-Regel sowie FFP2-Maskenpflicht außer beim Verzehr.

Sport/Schwimmen

  • Sportanlagen sind geöffnet, 2G+-Regel in geschlossenen Räumen, draußen 2G. FFP2-Maskenpflicht außer beim Sportreiben.
  • Saunen, Thermen, Hallen- und Spaßbäder sind mit Hygienekonzept geöffnet, es gilt 2G+.

Schulen

  • Drei Tests pro Woche vorgeschrieben. Ausgenommen von der Testpflicht sind vollständig geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte. Im Verdachtsfall (positiver Selbsttest) gilt für alle Teilnehmer einer Lerngruppe eine fünftägige Testpflicht (auch für Geimpfte und Genesene)
  • In allen Schulformen im Gebäude und auch während des Unterrichts muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, ab 14 Jahre als medizinische Maske.
  • Klassenfahrten mit Übernachtungen sind nicht zulässig.
  • Bei Elternabenden gilt die 2G+-Regel, das heißt nur Geimpfte und Genese mit aktuellem Test können teilnehmen.

Tourismus

  • Für Beherbergungen in Hotels o.ä. gilt 2G+ (Test bei Anreise sowie zwei Mal wöchentlich) sowie FFP2-Maskenpflicht, draußen (Campingplatz) 2G.

Hinweis: Veranstalter haben Hausrecht und können abweichend von der Corona-Verordnung weitere Zugangsvoraussetzungen einfordern.