Droht den Kids ein Sommerloch zum Gähnen oder können Ferienpass und FeSpoWo doch stattfinden?

Bei der Organisation der traditionellen Veranstaltungen herrscht in der Verwaltung noch große Unsicherheit vor

Archivfoto von den Feriensportwochen

BARSINGHAUSEN (ta/red). In genau zwei Monaten beginnen die Sommerferien. Für Kinder und Jugendliche, die aufgrund der Corona-Epidemie ein mehr als ungewöhnliches Schul- oder Kita-Jahr hinter sich haben, stellt sich dann die berechtigte Frage: „Und jetzt?“ Normalerweise hält die Stadt Barsinghausen ein pralles Programm im Rahmen des Ferienpasses bereit. Außerdem organisieren Ehrenamtliche mit der Jugendpflege und zahlreichen Helfern die stets beliebten Feriensportwochen (FeSpoWo). Ist die Durchführung dieser Veranstaltungen in Corona-Zeiten möglich?

Dazu hat Deister Echo die Verwaltung in Person des 1. Stadtrates, Thomas Wolf, befragt. Ob es einen Ferienpass oder die Feriensportwochen in diesem Jahr geben werde, sei noch nicht entschieden. Derzeit verhandele die Stadt mit den verschiedenen Anbietern von Aktionen für Kinder und Jugendliche. Aber auch dort liefen die Geschäfte eben nicht so wie gewohnt, sodass es schon rein organisatorisch schwierig sei, ein ganz normales Programm für die Ferien aufzustellen, so Wolf. „Aber wenn wir es schaffen, Angebote zu entwickeln, die den infektionsschutzrechtlichen Vorgaben entsprechen, wird sich deren Art und Umfang natürlich grundlegend ändern müssen. Die Nutzung der Sporthallen ist noch völlig offen, sodass sicherlich viel mehr Angebote im Freien stattfinden müssen. Aber auch dort werden wir auf Hygieneregeln, wie z.B. das wichtige Abstandhalten, achten müssen. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Spiele und Aktionen. Vielleicht hilft es uns, von den Erfahrungen in den Schulen zu lernen“, blickt Thomas Wolf voraus.

Foto: ta / Stadt