DUOday 2026: Einblick in den Botendienst der Stadt Barsinghausen

BARSINGHAUSEN (red).

Die Stadt Barsinghausen hat sich auch in diesem Jahr am DUOday in der Region Hannover beteiligt und damit ein Zeichen für Inklusion und berufliche Teilhabe gesetzt. Am 27. Mai erhielt Sonja Krampitz vom Taubblindenwerk die Möglichkeit, den Arbeitsalltag im Botendienst der Stadtverwaltung kennenzulernen und aktiv mitzugestalten. Der DUOday bringt Menschen mit Behinderungen und Unternehmen beziehungsweise öffentliche Einrichtungen zusammen. Ziel des Aktionstages ist es, Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder zu ermöglichen, Berührungsängste abzubauen und Begegnungen auf Augenhöhe zu schaffen. Teilnehmende arbeiten dabei einen Tag lang gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem Betrieb oder einer Verwaltung.

Begleitet wurde Sonja Krampitz bei der Stadt Barsinghausen von Anika Beck und Heribert Wiesner aus dem Botendienst. Dabei erhielt sie einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Aufgaben des Arbeitsbereichs. Zu ihren Tätigkeiten gehörten unter anderem das Sortieren der eingehenden und ausgehenden Post, das Packen und Beladen von Postkisten für die interne Verteilung sowie die Ausgabe von Büromaterial an die Mitarbeitenden der Verwaltung. Außerdem unterstützte sie bei Kopier- und Laminieraufträgen. Darüber hinaus nahm sich Heribert Wiesner Zeit, um Sonja Krampitz weitere Bereiche der Stadtverwaltung zu zeigen. Neben dem Lager standen auch Besichtigungen der Rathäuser I und II sowie der BBI auf dem Programm. So konnte sie einen umfassenden Eindruck von den Abläufen und Arbeitsbereichen innerhalb der Verwaltung gewinnen.

Bürgermeister Henning Schünhof betont die Bedeutung des Aktionstages für die Stadtverwaltung: „Der DUOday zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Begegnungen und gemeinsame Erfahrungen im Arbeitsalltag sind. Menschen mit Behinderungen erhalten die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder kennenzulernen und ihre Fähigkeiten einzubringen. Gleichzeitig profitieren auch die Mitarbeitenden von neuen Perspektiven und einem offenen Austausch. Für die Stadt Barsinghausen ist die Teilnahme daher ein wichtiger Beitrag zu gelebter Inklusion.“ Auch die Schwerbehindertenvertretung der Stadt Franziska Zufall zieht ein positives Fazit des Tages: „Der direkte Austausch und das gemeinsame Arbeiten machen den besonderen Charakter des DUOday aus. Es freut mich sehr, dass wir Sonja Krampitz einen abwechslungsreichen und interessanten Einblick in unseren Botendienst geben konnten. Solche Begegnungen stärken das gegenseitige Verständnis und zeigen, wie wertvoll Vielfalt im Arbeitsalltag ist.“ Der ursprünglich für den 20. Mai geplante DUOday war aufgrund des Üstra-Streiks um eine Woche verschoben worden und fand schließlich am 27. Mai statt.

Foto: Stadt