Egestorfer Boulisten haben beim Eisstockschießen ihren Spaß

EGESTORF/LAUENAU (red).

Auf den Bouleplätzen des TSV Egestorf kann dank Flutlicht in der kalten Jahreszeit gespielt werden. Dieses Angebot wird auch von den wetterfesten Boulern gern angenommen. Um ein wenig Abwechslung in den Spielbetrieb zu bringen, fand im Januar wieder das schon traditionelle Glühweinboulen statt. Es wurden Doubletten und Tripletten gespielt, die trotz kühler Temperatur heiß umkämpft waren. Bei leckerem Glühwein, Schmalzbroten, Krapfen, Kuchen und Käsespießen wurde dann das Boulen allerdings schnell zur Nebensache. Im Februar brachte das Eisstockschießen in der Eishalle in Lauenau eine willkommene Unterbrechung in die wöchentlichen Trainingseinheiten. Eisstockschießen erinnert in seinen Spielregeln stark an Boule: Es gilt, mit dem Eisstock (der rund ist, aber immerhin einen stockartigen Griff hat) in Richtung Zielfeld, möglichst dicht an die schwarze Scheibe namens „Daube“ heranzukommen. Das Zielfeld ist drei mal sechs Meter groß und die Daube mit etwa zwölf Zentimeter Durchmesser liegt –  zumindest zu Beginn – genau in dessen Mitte. Für die Fahrt nach Lauenau wurden Fahrgemeinschaften gebildet und nach einer Stärkung mit Tapas, Fisch und anderen leckeren Speisen, ging es in die Eishalle. Auf 2 Plätzen spielten wir mit 4 Teams mit je 4 Personen. Für jemanden, der das erste mal dabei ist, sieht Eisstockschießen sicher einfacher aus als es ist. Aber es ist wie beim Boule; man muss beim Abwurf die Kraft dosieren und mit dem Schwung die richtige Richtung vorgeben. Und so landete manch erster Wurf krachend an der hinteren Bande, beim zweiten war schon nach wenigen Metern Schluss und im dritten Versuch wurden auch mal die Eisstöcke der Teamkameraden aus dem Spiel geschossen. Die zweistündige Spielzeit verging jedenfalls wie im Fluge und und eins steht fest: nicht der Wettbewerb sondern der Spaß stand hier erster Stelle. Im Bistro der Eishalle wurden dann die Platzierungen verkündet und noch das ein oder andere Getränk verzehrt. Und die einhellige Meinung war: Das müssen wir im nächsten Jahr unbedingt wiederholen.

Foto: privat