Egestorfer Siedler dringen auf sichernde Maßnahmen für die Kreuzung

Politischer Druck zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge zahlt sich aus / Holzhaus hinter der Christuskirche eingeweiht / Stabile Mitgliederzahlen / Ehrungen

Die Vorsitzenden Horst Wesemeyer (2.v.re.) und Hartmut Deckert (li.) ehren Elke Cevetojevic und Friedel Harre für 25 Jahre Treue zur Siedlergemeinschaft.

EGESTORF (ta). Auf ein ereignisreiches Jahr konnte der Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Egestorf, Horst Wesemeyer, bei der gestrigen Hauptversammlung zurückblicken. Mit den Ortsvereinen wurden ein gelungenes Sommerfest sowie der Herbstmarkt veranstaltet, außerdem konnte auf der Wiese hinter der Christuskirche in Eigenregie ein Holzhaus gebaut und auch schon zünftig eingeweiht werden. Gut besucht war auch die Premiere des Egestorfer Neujahrsempfangs in diesem Jahr.

Gar nicht einverstanden zeigte sich Wesemeyer mit der Verkehrssituation an der Kreuzung Wennigser Straße/Nienstedter Straße. Obwohl von der Politik beschlossen, sei dort, als auch bei Ecke zur Winkelstraße noch kein Verkehrsspiegel angebracht worden. Bei einem Ortstermin mit der Verwaltung am vergangenen Montag sei nun zumindest die Etablierung eines Spiegels bei der Winkelstraße zugesagt worden. Dies gelte allerdings nicht für die Kreuzung, wo notfalls wieder eine Ampelanlage gebaut werden solle.

In seinem Grußwort erinnerte Joachim Bauer von der Kreisgruppe der Siedler daran, dass der gemeinsame Druck auf die Politik zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge Wirkung gezeigt habe. Zusammen könne man was erreichen, betonte Bauer. Relativ konstant stellt sich die Zahl der Mitglieder dar. In 2018 habe man neun neue Mitglieder hinzugewinnen können, so dass der Stand nun bei 235 Mitgliedschaften liegt. Wahlen für den geschäftsführenden Vorstand standen nicht auf der Tagesordnung, dafür konnten aber Elke Cevetojevic und Friedel Harre für jeweils 25 Jahre Zugehörigkeit zur Siedlergemeinschaft geehrt werden. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Referat von Horst Petersmann vom Seniorenbüro.

Foto: ta