Ehrenamtskarten künftig nur noch online zu beantragen

Die Stadt informiert

BARSINGHAUSEN (red). Ehrenamtskarten können ab dem 1. Oktober nur noch online beantragt werden. Die Umstellung des Verfahrens soll nach Angaben der niedersächsischen Staatskanzlei den Ablauf bürgerfreundlicher gestalten und die Ausstellung der Karten beschleunigen. Anträge in Papierform werden nach dem 30.09.2019 nur noch in begründeten Ausnahmefällen angenommen, heißt es weiter. Schriftliche Anträge, die nach dem Stichtag eingehen, werden mit Verweis auf das elektronische Verfahren an die Bewerber zurückgeschickt. Die Formulare für die Erstausstellung oder Verlängerung einer Ehrenamtskarte sind sowohl über die Homepage der Stadt Barsinghausen als auch über den sogenannten Freiwilligen-Server unter www.freiwilligenserver.de ausfüllbar, die Daten werden dann umgehend an die niedersächsische Staatskanzlei zur weiteren Verarbeitung übermittelt. Mit den Ehrenamtskarten soll das vielfältige Engagement von Bürgerinnen und Bürgern gewürdigt und deren Bedeutung für die Gesellschaft herausgehoben werden. Als Anerkennung für das Geleistete bekommen die Inhaber bei zahlreichen Einrichtungen und Institutionen aus den Bereichen Sport, Freizeit und Kultur besondere Vergünstigungen wie ermäßigte Eintrittspreise. In Barsinghausen sind u. a. die Stadtbücherei, das Deisterbad, das Kloster und die Deister-Freilicht-Bühne Partner der Ehrenamtskarte. Darüber hinaus bieten zahlreiche Unternehmen den Inhabern der Karte besondere Konditionen an. In der gesamten Region Hannover unterstützen derzeit mehr als 200 Betriebe und Institutionen die Aktion. Auf der Seite www.freiwilligenserver.de gibt es außerdem die Möglichkeit, an Verlosungen teilzunehmen. Um eine Ehrenamtskarte zu bekommen, müssen sich Interessierte u. a. seit mehr als drei Jahren durchschnittlich bis zu fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden pro Jahr gemeinwohlorientiert engagieren. Eine weitere Voraussetzung ist die Bereitschaft, diese ehrenamtliche Tätigkeit auch weiter auszuüben. Einsatzorte können beispielweise die Freiwillige Feuerwehr, Sportvereine oder soziale Einrichtungen und Institutionen sein.