Elisabeth Meier wird für ihre 60-jährige Treue zum DRK-Groß Munzel ausgezeichnet

Keine Veränderungen bei den Vorstandswahlen / 170 Blutspender in 2019 / Rückgang der Mitgliederzahlen bereitet Sorgen

GROß MUNZEL (ta). Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Groß Munzel standen insbesondere die Vorstandswahlen und die Ehrungen von langjährigen Mitgliedern im Blickpunkt. Gemeinsam mit Ingeborg Grobe vom Präsidium der DRK-Region konnte der Vorsitzende, Bernd Niklas, Elisabeth Meier für 60 Jahre, Anneliese Hasemann und Magarete Lika für 50 Jahre, Helga Liss für 40 Jahre sowie Reni Sievert und Marion Niklas für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft mit Nadeln und Ehrenurkunden auszeichnen. Bei den Wahlen gab es keine Veränderungen. In den Ämtern bestätigt wurden Bernd Niklas als 1. Vorsitzender, Marion Niklas als 2. Vorsitzende sowie die Beisitzerinnen, Andrea Jacobs und Dorothea Machate-Kannapke. In seinem Bericht blickte Bernd Niklas voller Sorge auf die Entwicklung der Mitgliederzahlen. Gehörten dem Ortsverband in 2018 noch 80 Personen an, so ist der Stand nun auf 72 Mitgliedschaften gesunken. “Wir brauchen dringend Neumitglieder, bitte sprecht eure Freunde und Verwandten an”, appellierte er an die Versammlung, während Ingeborg Grobe eine Werbekampagne anregte. Besser sieht es da schon bei der Zahl der Blutspender aus. Bei drei Spendeterminen konnte man im vergangenen Jahr 170 Personen begrüßen. Niklas rief auch die weiteren Aktivitäten in 2019 in Erinnerung. Dazu zählten unter anderem die Beteiligung am Frühlingsmarkt in der Barsinghäuser Innenstadt, wo man gespendete Kuchen und Marmeladen verkaufte, das Spaßkegeln, ein Ausflug zur Insel Wilhelmstein im Steinhuder Meer und die Seniorenweihnachtsfeier. Als gewöhnungsbedürftig stufte Niklas eine neue Vorschrift ein, nach der der Ortsverband nun alle drei Jahre eine Steuererklärung an das Finanzamt übermitteln müsse. Die nächste Blutspende im Dorf findet am 12. Juni von 16 bis 19.30 Uhr in der Grundschule statt. Außerdem rückt für den Ortsverein auch ganz allmählich das Jubiläum zum 100-jährigen Bestehen in den Blickpunkt.

Foto: ta