Erster Abiturjahrgang am GTG/Hannah-Arendt-Gymnasium feiert nach 50 Jahren ein Wiedersehen

BARSINGHAUSEN (red).

Vor 50 Jahren, am 10. Juni 1974, wurde das 1. Abitur am Hannah-Arendt-Gymnasium am Spalterhals in Barsinghausen, damals hieß es noch Ganztagsgymnasium (GTG), absolviert. 54 Schülerinnen und Schüler erhielten damals das Reifezeugnis. Ein Organisationsteam plante zu diesem Jubiläum eine kleine Feier im Sporthotel Fuchsbachtal. Beginn war um 14 Uhr mit einem herzlichen Empfang. Manche mussten zweimal schauen, um ihre ehemaligen Schulkameraden zu erkennen. Aber schließlich wussten alle, wen sie vor sich hatten und welche Erinnerungen mit ihnen verbunden waren. 38 Gäste waren der Einladung gefolgt, teilweise von weither angereist. Und unter den Gästen waren auch einige ehemalige Lehrer. Zunächst gab es Kaffee und Erdbeertorte mit Sahne, um dann gestärkt zu einem kleinen Spaziergang zum Forellenteich und rund um das Gelände des NFV aufzubrechen. Bereits auf diesem Weg wurden schon viele spannende Gespräche in kleinen und größeren Gruppen geführt, die dann in geselliger Runde im Sporthotel fortgesetzt wurden.

Das Organisationsteam freut sich, dass es mit dem Wiedersehen geklappt hat.

Nach dem Abendessen mit Grillbuffet wurden zahlreiche Fotos aus der gemeinsamen Schulzeit gezeigt. Fotos, die Erinnerungen weckten an gemeinsame Klassenfeste, Klassenfahrten und private Treffen. Es wurde herzlich gelacht über damalige groteske Situationen und heftig darüber diskutiert, wie diese in die damaligen Zusammenhänge einzuordnen wären. Die gesamte Veranstaltung, die erst weit nach Mitternacht endete, war geprägt von einer herzlichen, harmonischen und vor allem vertrauten Atmosphäre. Die zum Teil tiefe Verbundenheit war darin begründet, dass sich die anwesenden Gäste in den letzten 50 Jahren nie ganz aus den Augen verloren hatten und dass bereits vorher spannende Treffen des Jahrgangs stattgefunden hatten. Aber es sind sich auch die meisten darüber einig, dass dieser erste Jahrgang am damals neu entstandenem GTG mit einer überschaubaren Schülerzahl zu mehr Zusammenhalt, zwischen der Schülerschaft und zu den Lehrkräften geführt hatte. Alle wollten damals gemeinsam die spannenden Herausforderungen des Pilotprojekts der ersten „Reformierten Oberstufe“ mit einem neu installierten Kurssystem, ähnlich wie an den Hochschulen, annehmen und dabei gewinnen. Gemeinsam etwas schaffen, das schweißt zusammen!

Fotos: privat