Festakt und Urkunden bekräftigen Barsinghausens Städtepartnerschaft mit Kovel

Der offizielle Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten fand heute Abend im Zechensaal statt

BARSINGHAUSEN (ta). Der offizielle Festakt anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Barsinghausen und dem ukrainischen Kovel fand heute Abend im gebührenden Rahmen im Zechensaal statt. Mit dabei waren Vertreter aus den beiden anderen Partnerstädten, Mont Saint Aignan und Brzeg Dolny, sowie Vertreter des Barsinghäuser Rates und des Europavereins. Im Anschluss an einen Sektempfang folgte als Einstimmung zunächst eine erste Kostprobe der ukrainischen Tanzgruppe “Dswinitschok”, für die es reichlich Applaus gab. Die Städtpartnerschaften existierten nicht nur auf dem Papier, sondern würden auch gelebt und seien das beste Beispiel für Toleranz und Frieden in Europa, betonte Bürgermeister Marc Lahmann in seiner anschließenden Rede. Erste Kontakte in die Ukraine hätten sich schon nach dem Fall des “Eisernen Vorhangs” durch das Engagement des Vereins Kinderhilfe Ukraine entwickelt, der seitdem Jahr für Jahr Gastaufenthalte von ukrainischen Kindern am Deister organisiert. Lahmann lobte aber auch das besondere ehrenamtliche Engagement des Barsinghäuser Europavereins, der letztendlich die Partnerschaft mit Kovel vor zehn Jahren initiiert habe. Seitdem habe es zahlreiche gegenseitige Besuche von Vertretern beider Städte gegeben, wobei insbesondere die herzliche Gastfreundschaft der Ukrainer trotz des andauernden kriegerischen Konflikts hervorzuheben sei, so Lahmann. Nach weiteren Reden der Verwaltungschefs und Vertretern der Partnerstädte unterzeichneten Lahmann und der Bürgermeister von Kovel, Oleg Kinder, Urkunden, mit denen die herzliche Partnerschaft erneuert und bekräftigt wurde.

Bürgermeister Marc Lahmann (re.) und sein Amtskollege aus Kovel, Oleg Kinder

Foto: ta