Feuchte Waldböden sorgen in Deister und Süntel für längere Bärlauchblüte und üppiges Grün

DEISTER/SÜNTEL (ta).

Die ergiebigen Niederschläge in den Monaten August bis April waren zwar nicht jedermanns Sache, aber für die Natur in den heimischen Wäldern waren sie nach mehreren Trockenjahren ein wahrer Segen. Die Böden in Deister und Süntel sind tiefgründig durchfeuchtet und auch die Bäche präsentieren sich im sonnigen Mai noch immer gut gefüllt.

Das mittlere Plateau des Süntels präsentiert sich mit einem Bärlauch-Blütenmeer.

In beiden Höhenzügen führt dies unter anderem zu einer längeren Blüte des Bärlauchs. Das bei Feinschmeckern beliebte Zwiebelgewächs befand sich in den letzten Frühjahren zum Himmelfahrtstag mit zumeist gelben Blättern bereits wieder auf dem Rückzug. In 2024 stellt sich die Lage ganz anders dar. Noch immer erfreut die weiße Blütenpracht des Bärlauchs die Ausflügler.

Zudem ist auch das Wachstum der Bäume und der bodennahen Vegetation deutlich ausgeprägter. Wasser ist der entscheidende Faktor, wenn Pflanzen mit steigenden Durchschnittstemperaturen zurechtkommen sollen. Die Natur dankt es mit üppigem Frühlingsgrün.

Der Walterbach auf der Südseite des Deisters führt immer noch reichlich Wasser.

Ausblick vom Süntel zum Deister

Fotos: ta