Feuerwehr übt für den Ernstfall an der Mühle

WICHTRINGHAUSEN (red).

IMG_2782Am Montag wurden um 18.58 Uhr die Ortsfeuerwehren Wichtringhausen und Hohenbostel zu einer unklaren Rauchentwicklung im Bereich der Windmühle Wichtringhausen bzw. der direkt angrenzenden Lagerräume alarmiert. Dass es sich hierbei um eine von Gruppenführer Florian Riessner und Ortsbrandmeister Olaf Bolte (beide Ofw Wichtringhausen)
vorbereitete Alarmübung des Löschbezirks Hohenbostel handelte, wußten die alarmierten Feuerwehrleute zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte am Einsatzort stellte sich schnell heraus, dass der dreigeschossige Anbau der Windmühle stark verqualmt war und dass mindestens zwei Personen vermißt werden. Darauf hin wurden sofort die Ortsfeuerwehren Bantorf und Winninghausen
zur Unterstützung nachgefordert. Durch mehre Trupps unter Atemschutz wurden die Räumlichkeiten nach den vermißten Personen durchsucht und parallel eine Steckleiter als zweiter Rettungsweg an der Galerie der Windmühle in Stellung gebracht. Zudem wurde eine Wasserversorgung für die Brandbekämpfung aufgebaut. Nachdem die vermissten Personen gefunden und aus dem Gebäude gerettet werden konnten, ereignete sich noch ein angenommener Atemschutz-Notfall, bei dem ein vermeintlich verletzter Feuerwehrmann mittels einer Schleifkorbtrage über mehrere steile und schmale Treppen aus der Mühle in Freie gebracht werden mußte.
Übungsende für die ca. 50 eingesetzten Feuerwehrkameraden war gegen 21.00 Uhr.

Bei der anschließenden Nachbesprechung im Feuerwehrhaus Wichtringhausen waren die Verantwortlichen und die Teilnehmer mit dem Verlauf der Übung zufrieden.

 

Foto: Feuerwehr