Feuerwehrbericht zum schweren Unfall bei Landringhausen

LANDRINGHAUSEN (red). 

Am Nachmittag ereignete sich auf der L 392, zwischen Landringhausen und dem Esseler Hof ein Verkehrsunfall mit insgesamt fünf beteiligten Fahrzeugen. Laut den ersten Anrufern sollten zwei Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt sein. Um 15.33 Uhr alarmierte die Regionsleitstelle Hannover die Feuerwehren aus Landringhausen, Groß Munzel und Barsinghausen sowie mehrere Rettungsmittel. Bei der Erkundung durch den Einsatzleiter Christian Wildhage meldete eine Ersthelferin eine leblose Person in einem der beteiligten Fahrzeuge. Diese wurde umgehend aus dem PKW gezogen und mit der Wiederbelebung durch die Feuerwehr begonnen. Der kurz danach eintreffende Rettungsdienst wurde bei den weiteren Maßnahmen unterstützt. Aufgrund der schweren Verletzungen gelang es aber leider nicht, den Fahrer wiederzubeleben.  Ein Pkw lag seitlich im Straßengraben. Hier konnte die Tür mit Muskelkraft geöffnet und entfernt werden. Der Fahrer konnte dann mit Unterstützung das Fahrzeug verlassen und wurde an den Rettungsdient übergeben. Er kam anschließend in ein Krankenhaus. In den weiteren Fahrzeugen befanden sich noch zwei leichtverletzte Personen. Durch die Feuerwehr wurde der Brandschutz sichergestellt, an drei Fahrzeugen die Batterien abgeklemmt und ausgelaufene Betriebsstoffe mit Ölbindemittel abgestreut. Die Betreuung einiger Augenzeugen übernahmen ebenfalls Feuerwehrleute. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Landringhausen, Groß Munzel und Barsinghausen mit acht Fahrzeugen und 40 Feuerwehrleuten, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen des ASB aus Barsinghausen, ein Rettungswagen des ASB aus Seelze, ein Notarzteinsatzfahrzeug der JUH Langenhagen, ein Rettungshubschrauber Christoph 4, ein Rettungshubschrauber Christoph Niedersachsen, die Polizei mit mehreren Streifenwagen und der Verkehrsunfalldienst Unfallforschung der MHH. Die Anfahrt für die Feuerwehr wurde durch Fahrzeuge erschwert, die auf der Straße vor der Unfallstelle gewendet haben – teilweise direkt vor den mit Blaulicht und Martinhorn anfahrenden Feuerwehrfahrzeugen.

Fotos: Stadtfeuerwehr