Flammender Appell der Schwimmer wegen des geschlossenen Deisterbads

BARSINGHAUSEN/KIRCHDORF (red).

Stellvertretend für Barsinghausens Schwimmer appelliert Yvonne Schmidt wegen des geschlossenen Deisterbads, hier tätig zu werden: „Die Schwimmer der SGS sind weiterhin sehr motiviert und warten sehnlichst auf ihre Heimtrainingsstätte. Derzeit findet ein sehr eingeschränktes Training statt. Der Wunstorfer Schwimmverein unterstützt uns hier sehr und wir können gelegentlich dort trainieren und die Aktiven der 1. Mannschaft kompensieren noch mit Krafttraining im eigenen Kraftraum. Schwimmen ohne eigenes Schwimmbad ist jedoch sehr schwierig, zeitaufwendig und nicht immer für jeden machbar. Bitte unterstützt uns, dass das Deisterbad nicht in Vergessenheit gelangt und die Politik in Barsinghausen tätig wird. Nicht nur der Schwimmsport leidet unter der Schließung. Die Schulen, Kindergärten, DLRGen, Taucher, Kanuten und die Bürger Barsinghausens warten ebenfalls sehnsüchtig auf die Wiedereröffnung des Bades. Durch Corona sind viele Kinder durchs „Netz“ gegangen. Das darf nicht schon wieder passieren. Jedes Kind hat das Recht, Schwimmen zu lernen. Das Lehrschwimmbecken ist derzeit auch wieder geschlossen, da seit Jahren der Gebäudekomplex der AGS eine provisorische Heizung hat. Dies ist ein Schulkomplex mit angeschlossenem Lehrschwimmbecken und seit Jahren wartet man hier auf eine neue Heizung. Das Lehrschwimmbecken wird 7 Tage die Woche von morgens bis abends genutzt, der Bedarf an Wasserfläche ist gefragt. Man fragt sich, wo gehen die Gelder für die Kinder und Jugendlichen hin? Nicht in Bildung und Freizeit. Barsinghausens wirbt als familienfreundliche Stadt. Ist das noch so? Die Bäder in Barsinghausen sind für viele Kinder und Jugendliche ein zweites Zuhause. Barsinghausens Jugend verdient ein Schwimmbad.“

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