Friedensgebet in der Petruskirche: Alle hoffen auf ein Ende des Krieges

Grüße aus Kovel erreichen die Betenden

BARSINGHAUSEN (red). Die Glocken aller Kirchen in Barsinghausen läuteten am heutigen Freitagabend um 18 Uhr als Zeichen für den Friedenswunsch für die Ukraine – und zeitgleich versammelten sich viele Menschen in der Petruskirche, um gemeinsam für den Frieden zu beten. Unter den Gästen war auch Bürgermeister Henning Schünhof. Pastor Roland Bunde von der Hoffnungsgemeinde, außerdem Pastor Jürgen Holly von der Mariengemeinde und Pastorin Elke Pankratz-Lehnhoff aus der Kirchengemeinde Bördedörfer Barsinghausen sprachen die Gebete und lasen die Seligpreisungen aus der Bergpredigt Jesu.

„Gut, dass wir hier sind, um zu beten. Es herrscht Krieg in Europa, ein Gedanke, an den wir uns nicht gewöhnen wollen. Wir sind betroffen über das Ausmaß der Bilder, auch weil wir als Hoffnungsgemeinde seit über 20 Jahren Kontakt zu einem Kinderheim in Odessa und einer Familie in Kiew haben“, sagte Roland Bunde in der Begrüßung. Und auch die Menschen in der ukrainischen Partnerstadt Kovel wurden in das Gebet eingeschlossen. „Wir beten für die Menschen in Kovel, die bei uns zu Besuch waren und mit denen wir gefeiert sind“, so Elke Pankratz-Lehnhoff. Sie bat auch Lilli Bischoff von der Kinderhilfe Kovel an das Mikrofon. Sie habe in den letzten Tagen viele Telefonate geführt und noch nie so viele Tränen gehört, sagte sie in der Kirche und überbrachte Grüße aus Kovel. „Sie bedanken sich sehr für die Anteilnahme und die Unterstützung aus Barsinghausen. Alle beten, dass es keinen Krieg mehr gibt“, erklärte sie.

Lilli Bischoff überbringt Grüße von Menschen aus Barsinghausens Partnerstadt Kovel.

Fotos und Text: Freitag