Für das besondere Frühstück ist ein Mindestalter von 70 Jahren erforderlich

GROßGOLTERN (gk).

Über Gaumenfreuden zum gemeinsamen Frühstück freuten sich 20 Besucher im Gemeindesaal. Es ist Tradition, Senioren aus der Kirchengemeinde Groß- und Nordgoltern, Eckerde und Göxe vierteljährlich zum Geburtstagsfrühstück einzuladen, die in den zuvor vergangenen drei Monaten mindestens ihren 70. Geburtstag gefeiert hatten. Ein fünfköpfiges Team hatte für die gelungene Veranstaltung gesorgt. Elke Matthies, die seit mindestens 20 Jahren im Einsatz ist, und seit 18 Jahren im Kirchenvorstand, begrüßte die Gäste. Sie versprach, auch weiterhin in dem Team mitzuwirken, auch wenn sie nun nicht mehr dem Kirchenvorstand angehöre. Ebenso äußerte sich Waltraut Giesecke. Heidrun Tatje, Brigitte Voges und Gudrun Meyer machen die gemeinsamen Vorbereitungen einfach Freude, zumal eine gewisse Routine spürbar sei, versicherten sie gegenüber Deister Echo. Das beginne bei der Planung der Angebots und ende bei der Tischdekoration.

Anwesend war auch Erika Feuerhahn, die vor 24 Jahren das Geburtstagsfrühstück ins Leben rief; gemeinsam mit Anno von Heimburg und anderen Bewohnern. Nur das Angebot an Speisen sei anders gewesen. Sie erinnere sich noch genau an Stips oder auch Rübensaft genannt. Erfahrungsgemäß kämen im Herbst mehr Gäste. „Corona“ hätte einen Einschnitt gebracht.

Traditionell bildet der Abschluss des Treffens eine kurze Lesung durch den Ortsvorsteher Friedrich Tatje. Die Geschichte handelte von einem Vater, der seinen Sohn im Krieg verlor. Eine ernste Darbietung – passend in die heutige Zeit. Zum Abschied bekam das Vorbereitungsteam herzliche Dankesworte. Die Geldspenden der Besucher verbleiben aus steuerlichen Gründen nicht mehr bei der St. Blasiuskirche, sondern werden an ein Hospiz gespendet.

Fotos: Gerheide Knüttel