Für den Bau einer Ampelanlage an der Hannoverschen Straße müsste die Stadt die Kosten selber tragen

Fraktionen im Bauausschuss melden Beratungsbedarf an

BARSINGHAUSEN (ta). Ausgehend von einem Antrag der CDU hat sich der Bauausschuss jetzt erneut mit einer möglichen Etablierung einer Fußgängerampel an der Hannoverschen Straße auf der Höhe des Friedhofes beschäftigt. Gewünscht wird außerdem die Schaffung einer vernünftigen Bushaltestelle auf der westlichen Straßenseite mit einem befestigten Weg. Fachdienstleiter Michael Dettmann erklärte die Region Hannover lehne eine Ampel an der Kreisstraße ab. Angehört worden sei auch die Polizei Barsinghausen, die bezweifele, dass die Zahl der querenden Fußgänger pro Stunde ausreichend sei und zudem keine Verkehrsverstöße über Gebühr feststellen könne. Voraussetzung für eine Ampel wäre laut Dettmann, dass pro Stunde mindestens 60 Fußgänger die Straße querten. Wenn sich die Stadt also für den Bau einer Ampel entschließen sollte, müsste sie auch die vollen Kosten in Höhe von mindestens 65.000 Euro selber tragen. Nicht gerechtfertigt seien zudem die Kosten für einen befestigten Fußweg auf der westlichen Seite in Höhe von rund 100.000 Euro. Anders sehe es laut Dettmann mit dem Ausbau der Bushaltestelle aus, diese Maßnahme könne 2021 umgesetzt werden. Angesichts der Kosten für die Querungshilfe meldeten die Fraktionen weiteren Beratungsbedarf an.

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