„Für den Fortbestand des Weihnachtsdorfes werden auch weiterhin viele helfende Hände gebraucht“

Nach drei Wochen Budenzauber am Thie konnte die Vereinsvorsitzende Ulla Völkner eine mehr als positive Bilanz ziehen

Die Vorsitzende der IG Weihnachtsdorf, Ulla Völkner, kann im Kreis der beiden treuen Helfer, Roland John (li.) und Siegfried Lehmann, ein positives Fazit ziehen.

BARSINGHAUSEN (ta). Mit einer großen Party am Thie und Live-Musik von Stefan Basler neigten sich gestern drei Wochen Weihnachtsdorf dem Ende entgegen. „Wir haben hier eine tolle Stimmung und Resonanz erfahren. Es sind dieses Jahr nicht nur deutlich mehr Besucher ins Dorf gekommen, sondern die Bürger haben uns auch sehr viel Lob ausgesprochen und auch kleinere und größere Geldspenden abgegeben“, freute sich die IG-Vorsitzende Ulla Völkner. Gründe für den großen Erfolg und Zuspruch seien zu einen die Etablierung einer überdachten Bühne, durch die die Auftritte der Künstler noch besser zur Geltung gekommen seien, zweitens die Erweiterung der Fläche des Weihnachtsdorfes mit der zusätzlichen Mandel- und Süßspeisenhütte und natürlich das Kinderkarussell, welches gerade für Familien mit Nachwuchs ein Anziehungspunkt sei. Sehr gut angekommen seien aber auch die vergünstigten Preise an den Sonntagen. Ein großes Dankeschön richtete Völkner an die Polizei, die sehr häufig Präsenz gezeigt habe. Das sei ein positives Zeichen für die Sicherheit und zeuge auch von Respekt für das Weihnachtsdorf und die Organisatoren. Etwas betrübt zeigte sich Völkner, weil der ersehnte Schnee ausgeblieben sei und ob des Umstands, dass Unbekannte den Weihnachtsschmuck an den zahlreichen Bäumen in der Innenstadt und in der Bahnhofsstraße offensichtlich zur Selbstbedienung genutzt hätten. „Sowas geht natürlich ans Geld“, ärgerte sich Völkner, womit auch schon ein wirkliches Reizthema angesprochen wurde. „Wünschenswert für die Zukunft ist, dass die Stadt als auch die Kaufleute das Weihnachtsdorf finanziell stärker unterstützen als bisher. Man muss sich doch einfach nur mal ausmalen, wie es in Barsinghausens Innenstadt in der Adventszeit aussehen würde, wenn es das Dorf nicht gebe.“ Abschließend richtete Völkner noch einmal einen herzlichen Dank an die eigenen Helfer sowie an die vielen fleißigen Mitarbeiter der Barsinghäuser Beschäftigungsinitiative (BBI). Wenn das Weihnachtsdorf weiterhin existieren solle, werde diese tätige Unterstützung unbedingt gebraucht, betonte Völkner.

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