Grüner Pfeil steht vor Comeback – als elektronische Leuchtvariante

Stadtverwaltung und Polizei ziehen positive Jahresbilanz / Fahrten unter Drogeneinfluss haben sich verdreifacht

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V.li.: Peter Jeinsen, Leiter des Streifen- und Einsatzdienstes, der 1. Stadtrat, Georg Robra, Bürgermeister Marc Lahmann, der Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes, Joachim Eickmeyer, Fachdienstleiterin Julia Manegold und Kommissariatsleiter Achim Bense

BARSINGHAUSEN (ta). Zum Jahresabschluss konnten Barsinghausens Polizeiführung und die Stadtverwaltung auf ein vergleichsweise ruhiges Jahr zurückschauen. Sowohl Kommissariatsleiter Achim Bense sowie Bürgermeister Marc Lahmann und Fachdienstleiterin Julia Manegold lobten die gute Zusammenarbeit. Im Straßenverkehr sei es insgesamt zu 15 schweren Unfällen im Stadtgebiet gekommen, drei davon endeten für vier Personen tödlich, so Bense. Als ziemlich ungewöhnlich stufte der Leiter des Einsatz- und Streifendienstes, Peter Jeinsen, hingegen die Anzahl der ermittelten Fahrten unter Drogeneinfluss ein. Hier habe man eine Verdreifachung von elf auf 33 Fälle registriert. Nachdem im Zuge der Sanierung der Landesstraße 392 abschnittsweise und vorübergehend Tempolimits festgesetzt wurden, habe es dort keine nennenswerten Unfälle mehr gegeben, stellte Jeinsen fest. Nachdem der Fahrbahnstreifen dort ausgebaut worden sei, gelte wieder 100 km/h als Höchstgeschwindigkeit. Man werde die Situation genau beobachten und nötigenfalls Maßnahmen ergreifen, so Jeinsen. Für die Wittkoppkreuzung sei auf Empfehlung der Straßenverkehrsbehörde die Wiedereinführung eines „Grünen Pfeils“ vorgesehen, man arbeite an der Etablierung eines Leuchtpfeils, sagte Manegold.

Foto: ta