Handball: In der Höhenluft der Oberliga wird es langsam kritisch

BARSINGHAUSEN (red).

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Der Barsinghäuser Trainer Jürgen Löffler konnte seine Enttäuschung nach der 33:37 (15:17)-Niederlage beim MTV Vorsfelde nicht verhehlen. Über 60 Minuten hatte der HVB dem Tabellenzweiten alles abverlangt und stand am Ende trotzdem mit leeren Händen da. „Wir haben für unsere Verhältnisse richtig gut gespielt und eine körperlich haushoch überlegene Mannschaft kräftig geärgert“, gab Löffler hinterher zu Protokoll. Am Ende waren es einige technische Fehler und die Paraden von Vorsfeldes Torhüter, die den Unterschied machten. Die Deisterstädter präsentierten sich beim Aufstiegsaspiranten allerdings keineswegs wie ein Tabellenletzter, sondern spielten frech auf. Auch von einem schnellen 2:5-Rückstand (8.) zeigten sich die Gäste unbeeindruckt und gingen 13:11 (23.) in Führung. „Dann haben wir eine Überzahl dumm gespielt“, ärgerte sich Löffler. Vorsfelde bestrafte dies eiskalt und ging zur Halbzeit 17:15 in Führung. In einem temporeichen Spiel mit vielen Abschlüssen blieb der HVB bis 21:23 (40.) in Schlagdistanz. Es folgte eine Phase, in der die Barsinghäuser dem Tempo Tribut zollten und 24:30 (48.) in Rückstand gerieten. „Vorsfeldes Tempogegenstöße haben uns das Genick gebrochen“, analysierte der HVB-Trainer. Doch die Moral seiner Mannschaft stimmte und nach dem Tor von Johannes Narten zum 32:34 (57.) war die Mannschaft drauf und dran das Spiel zu drehen, doch es reichte leider nicht mehr zum verdienten Punktgewinn. „Diese Leistung müssen wir konservieren“, richtete Löffler den Blick schnell auf das Kellerduell am kommenden Sonntag gegen Börde. Dann muss der HVB gewinnen und diesem Druck Stand halten. HVB: Wegner, Densky, Harre; Narten (6), Graafmann (4/3), Lippert (5), Strulik (3), Schulze Schwerig (6), Löffler, Moritz (1), Sonneborn (6), Zimmermann (1), Gogol (1).