IG Weihnachtsdorf steht erst einmal ohne Vorstandsspitze da

Bei der Mitgliederversammlung konnten „schwerwiegende Anschuldigungen“ von zwei nicht anwesenden Mitgliedern nicht geklärt werden

BARSINGHAUSEN (ta/red). Seit der gestrigen Hauptversammlung der Interessensgemeinschaft Weihnachtsdorf steht der Verein nun erstmal ohne Vorsitzende da. Die bisherige 2. Vorsitzende, Ulla Völkner, stellte zwar zunächst die neuesten Planungen für die Zukunft vor und der Vorstand wurde von der Versammlung auch ordnungsgemäß entlastet, aber beim Tagesordnungspunkt Wahlen, bei dem es um die Neuwahlen des 1. und 2. Vorsitzenden ging, hakte es dann ganz gehörig. Ulla Völkner wurde zwar einstimmig zur neuen 1. Vorsitzenden gewählt, machte aber gleich darauf klar, dass sie die Wahl nicht annehmen könne. „Bereits unter dem TOP 3 hatte ich die schwerwiegenden schriftlichen  Anschuldigungen, die durch zwei  Vereinsmitglieder  dem Vorstand vorgeworfen wurden,  angesprochen und  widerlegt. Die Sachverhalte wurden ausführlich diskutiert. Da die Mitglieder, die die schriftlichen Anschuldigungen erhoben haben, nicht anwesend waren, konnte abschließend  kein für mich zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden. Der Versammlung habe ich daraufhin mitgeteilt, dass ich deshalb für eine weitere Vorstandsarbeit bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stehe. Da sich keine Mitglieder bereit fanden, zu kandidieren, konnte die Wahl nicht durchgeführt werden.  Zwei anwesende Vereinsmitglieder haben sich bereit erklärt, mit den Verfassern der Anschuldigungen zu sprechen und gemeinsam nach einer zufriedenstellenden Lösung für beide Seiten zu suchen.  Der „Rest-Vorstand“ wird eine weitere Mitgliederversammlung einberufen, damit die nicht besetzten Vorstandspositionen satzungsgemäß vervollständigt werden können. Sofern die ungerechtfertigten Anschuldigungen schriftlich zurückgenommen werden, bin ich auch wieder bereit, für die 1. oder 2. Vorsitzende zu kandidieren“, erklärte Völkner.

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