BARSINGHAUSEN (red).
Die Barsinghäuser Stadtverwaltung will in den kommenden Monaten ihr Angebot für Vereinsvorstände weiter ausbauen und verstetigen. „Im vergangenen Jahr haben wir mehrere Impulsvorträge zu unterschiedlichen Themen angeboten. Anlass dafür sind die seit Jahren steigenden Anforderungen an die Arbeit von Ehrenamtlichen gewesen“, sagt Stabsleiter Benjamin Schrader, der das Angebot initiiert hatte. Rund 100 Anmeldungen habe es für die Vorträge gegeben. Unter anderem standen die allgemeine Öffentlichkeitsarbeit, Fördermittelmanagement Datenschutz und Persönlichkeitsrechte sowie steuerrechtliche Grundlagen bei den jeweiligen Terminen im Mittelpunkt.
Angesichts dieser Nachfrage und der Signale aus den Reihen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer soll die Vortragsreihe in diesem Jahr fortgesetzt werden. Unter anderem sollen die Themen Schutzkonzepte und der Umgang mit Social Media aufgegriffen werden. „Wir sind momentan dabei, das Programm und die Termine für die Vorträge zusammenzustellen“, ergänzt Barsinghausens Ehrenamtskoordinatorin Lea Drewnitzky. Zudem will die Stadtverwaltung eine kleine Online-Umfrage unter den Vereinsvorständen durchführen, um weitere Bedarfe bei den Themen zu ermitteln. Denkbar sei zudem, die im vergangenen Jahr gehaltenen Vorträge zu aktualisieren und zu erweitern, da es in den Vereinsvorständen regelmäßig Wechsel gebe.
Bürgermeister Henning Schünhof betonte, dass diese Impulsvorträge aus seiner Sicht ein wichtiger Baustein dazu sind, um das Ehrenamt in Barsinghausen zukunftssicher aufzustellen. „Allein in dem Bereichen Steuern und Datenschutz hat es in den vergangenen Jahren eine große Dynamik gegeben. Für viele Ehrenamtliche sind diese Entwicklungen allein kaum zu überblicken und in den Vereinsalltag umzusetzen. Umso wichtiger ist es, dass wir als Verwaltung die Vorstandsmitglieder dabei unterstützen.“ Zwar könne die Verwaltung nicht alle Probleme lösen, „wir können die Ehrenamtlichen aber für künftige Herausforderungen sensibilisieren und dazu beitragen, dass sie nicht den Spaß an ihrem bürgerschaftlichen Engagement verlieren“. Weitere Informationen zu den geplanten Impulsvorträgen und Unterlagen zu den zurückliegenden Terminen gibt es auf der städtischen Homepage. Vom 1. bis zum 31. März wird dort auch die Umfrage zu den künftigen Themenbedarfen zu finden sein.
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