„Internationale Nähwerkstatt“ wird als offene Gruppe fortgeführt

Rund zehn Frauen mit und ohne Migrationshintergrund kommen regelmäßig im Stadtteiltreff zusammen / Ferienpassaktion mit Jugendlichen geplant

IMG_9641BARSINGHAUSEN (ta). Im Stadtteiltreff an der Goethestraße wird ein erfolgreiches Projekt, das vom Internationalen Kulturverein Barsinghausen vor einem Jahr initiiert und bislang von der Region Hannover gefördert wurde, auch weiterhin fortgeführt. Mit Hilfe der Fördermittel konnten insgesamt sechs Nähmaschinen finanziert werden, das übrig gebliebene Restgeld geht an die Region zurück. Bislang wurde die „Internationale Nähwerkstatt“ für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund ehrenamtlich von Marion Meents van Vliet begleitet. Nun soll die Werkstatt als offene Gruppe fortgeführt werden. Die Frauen treffen sich immer dienstags von 9.30 bis 12 Uhr im Stadtteiltreff. Genäht werden nicht nur Kleidungsstücke, Taschen und Schürzen, sondern auch Nützliches für den Nachwuchs. „Jeder kann nach eigener Interessenslage und für den Eigenbedarf arbeiten“, betont Quartiersmanagerin Kaja Tippenhauer, weitere Teilnehmerinnen seien stets auch ohne Anmeldung willkommen. Darüber hinaus sind Stoffspenden gerne gesehen, diese können direkt im Stadtteiltreff abgegeben werden. Praktischer Nebeneffekt der offenen Gruppe sei das Erlernen der deutschen Sprache, sagt IKB-Sprecherin Bettina Klein. Für den Sommer ist noch eine ganz besondere Aktion im Rahmen des Ferienpasses geplant. Dann sind Jugendliche ab den zwölften Lebensjahr eingeladen, im Rahmen der Nähwerkstatt unter anderem Seesäcke und Kleidungsstücke herzustellen.

Foto: ta