Keine Zeit zum Durchatmen: Für den HVB steht am Samstag der nächste Derby-Knüller auf dem Spielplan

BARSINGHAUSEN (red).

Logo HVBKeine Zeit zum Durchschnaufen haben Spieler, Trainer, Betreuer und Fans der I. Herren des HV Barsinghausen. Das wäre nach der deutlichen Niederlage vom vergangenen Sonntag gegen Hildesheim jedoch nötig gewesen, insbesondere, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Doch alles Lamentieren hilft nichts, denn am kommenden Samstag steht schon das nächste Derby an. Und das hat es in sich: am 16.04.2016 erfolgt in der Sporthalle Waltringhausen um 18.00 Uhr der Anpfiff zur Handball-Oberligabegegnung zwischen der HSG Schaumburg-Nord und dem HVB. Ausgerechnet Schaumburg, das nach der knappen Niederlage im Hinspiel mit dem verworfenen Strafwurf in der letzten Sekunde noch einiges wieder gut machen will. Und ausgerechnet Schaumburg, wo viele ehemalige Barsinghäuser dem Ball nachjagen und gegen ihren alten Verein hoch motiviert zeigen wollen, was sie können. Ausgerechnet in der engen Sporthalle Waltringhausen, die garantiert wieder picke packe voll sein wird und wo die bei solchen Derbys oft hektische Stimmung auf das Spielfeld überzugreifen droht. Die HSG hatte sich vor Saisonbeginn vorgenommen, um die Tabellenspitze mitzuspielen und dementsprechend investiert.. Für ganz nach vorne hat es dann doch nicht gereicht, dennoch steht die Mannschaft jenseits der Bundesautobahn 2 auf einem starken Platz fünf der Tabelle und führt hier mit der HSG Nienburg deutlich das Verfolgerfeld des Spitzentrios an. Eine Stärke der HSG ist die Abwehr, aus der immer wieder das schnelle Umschaltspiel erfolgt und über den Gegenstoß der Torabschluss gesucht wird. Zudem ist das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreis äußerst gefährlich und nur schwer zu verteidigen. Hier muss die Abwehr des HVB deutlich kompakter stehen als noch gegen Hildesheim. Beim HVB dagegen musste Trainer Jürgen Löffler nach dem Spiel gegen Hildesheim viel Aufbauarbeit leisten. Grundsätzlich können die Deisterstädter frei aufspielen, werden sie doch vermutlich mit der Abstiegsfrage nichts mehr zu tun bekommen. „Wir brauchen wieder die Lockerheit aus der Hinserie!“ so Löffler, der sicherlich auch die vielen verletzungsbedingten Ausfälle in seiner Mannschaft weiterhin mit Sorgenfalten sieht. Natürlich sind das Schlüsselspieler sowohl in der Abwehr als auch im Angriff, aber Klagen hilft hier nicht, damit müssen die HVBer letztlich umgehen. Ob sich das Lazarett des HVB bis Samstag wenigstens etwas lichtet, steht noch nicht fest. Vermutlich wird Löffler die Formation auf das Spielfeld schicken, die zuletzt gegen Hildesheim aufgeboten werden konnte. Ob aus der II. Herren Unterstützung möglich ist, hängt vom Verlauf deren Spiel ab. Das beginnt nämlich bereits um 14.30 Uhr in Springe, von wo dann möglicherweise die U 21-Spieler Lukas Müller, Fynn Löffler und Florian Schart sowie evtl. Joel Bargmann nach Watringhausen nachreisen. Hier besteht also noch Hoffnung, dass die Auswechselbank des HVB wenigstens etwas voller wird….Auf jeden Fall will die Mannschaft des HVB eine bessere Leistung zeigen als zuletzt in eigener Halle. Dafür benötigt sie aber die Unterstützung der HVB-Fans in Schaumburg, auch als Gegenpart zu den Heimfans. Also, Freunde des Handballs in Barsinghausen, macht euch auf nach Waltringhausen und helft dem jungen Team des HVB in dieser schwierigen Phase.