Kirche als Arbeitgeber: Kitaverband Calenberger Land informiert Nachwuchskräfte

REGION (red).

Wie „tickt“ die Kirche als Arbeitgeber? Was ist das Besondere an einer evangelischen Kindertagesstätte? Welche Möglichkeiten habe ich, im Beruf als Erzieherin oder Erzieher zu arbeiten? Das waren Fragen, auf die zehn junge Männer und Frauen am Montag, 25. März, Antworten bekamen. Eingeladen wurden sie von Pastorin Christiane Elster aus Empelde und Silke Yavuz, der pädagogischen Leitung des ev.-luth. Kindertagesstättenverbandes Calenberger Land. Der Verband umfasst evangelische Kitas und Krippen in den Kirchenkreisen Ronnenberg und Laatzen-Springe. „Wir laden jährlich diejenigen ein, die in den 17 Kitas im Verband zum Beispiel einen Teil ihrer Ausbildung absolvieren oder die ein Freiwilliges Soziales Jahr machen. An diesem Tag wollen wir auch für uns als Verband werben, weil wir immer wieder freie Stellen haben und Nachwuchskräfte in unseren Einrichtungen brauchen“, sagte Silke Yavuz zu den Hintergründen.

Zusammen mit Christiane Elster veranschaulichte sie zum Beispiel mit Legematerialien die Strukturen der Landeskirche Hannovers – beginnend bei den Kirchenmitgliedern, Gemeinden bis hin zu Verwaltung, den Kirchenkreisen und weiteren Ebenen, wie dem Sprengel und die Landeskirche. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden auch über Verdienstmöglichkeiten und Fortbildungsangebote informiert. Vorgestellt wurden die Grundlagen der religionspädagogischen Arbeit in evangelischen Kitas. Fallbeispiele wurden besprochen. „Im Mittelpunkt der Arbeit steht das Kind. Es hat unter anderem ein Recht auf Bildung, auf Religion, auf Inklusion und Partizipation“, erklärte Silke Yavuz. Die evangelischen Kitas sind offen auch für konfessionslose Kinder oder Kinder mit anderen Religionen. Gemeinsam besprachen die Nachwuchskräfte verschiedene Fallbeispiele aus der Praxis und sammelten, was die evangelische Kita ausmacht. So würden zum Beispiel christliche Feste erklärt und gefeiert, berichtete eine Teilnehmerin. Und im Vergleich zu den bisherigen Kitas anderer Träger, in denen sie Erfahrungen sammelte, bemerke sie im Moment eine hohe Wertschätzung im Team. Insgesamt wurde auch die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen, positiv bewertet. Für den Infotag wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von ihren Schulen und Kitas freigestellt.

Foto und Text: Sabine Freitag