Konfis backen bei Hünerberg Brote zum Erntedankfest

BARSINGHAUSEN (red).

Es ist mittlerweile eine über zehnjährige Tradition: Zum Erntedankfest wird die bundesweite Aktion „5000 Brote“ eröffnet. Von Beginn an sind auch Gruppen aus dem Kirchenkreis Ronnenberg dabei gewesen. Die Idee hinter der Aktion ist folgende: Gemeinsam mit lokalen Bäcker*innen backen die Konfis Brote und erhalten dabei nicht nur Einblicke in das Bäckerhandwerk. Sie lernen zugleich Projektpartner*innen von Brot für die Welt kennen und erfahren mehr über die Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen in Ländern des Globalen Südens.

Am Dienstag begrüßten Hendrik Mordfeld und sein Sohn Jannis – Bäcker in 7. und 8. Generation in der Bäckerei Hünerberg –  rund 25 Vorkonfirmandinnen und -konfirmanden der Mariengemeinde Barsinghausen mit Pastorin Uta Junginger in der Backstube des Hauptgeschäftes an der Rehrbrinkstraße in Barsinghausen. „Brot ist ein besonderes Lebensmittel. Auch im Vater Unser bitten wir um unser tägliches Brot und damit auch darum, dass wir täglich satt werden“, sagte Hendrik Mordfeld und erklärte den Konfis Schritt für Schritt die Herstellung des Brotes.

„In Deutschland kennen wir über 3000 Brotsorten. Wir backen heute ein Mischbrot nur aus Weizen- und Roggenmehl, aus Wasser, Hefe, Sauerteig und Salz“, erklärte er. Nach einigen Minuten holte er den Teig aus der großen Rührschüssel. Nun wurden jeweils rund 850 Gramm Teig abgewogen und am Ende füllten rund 40 Brote die Bleche, die in den Reifeschrank geschoben wurden. „Es ist faszinierend zu sehen, wie viele unterschiedliche Brote entstanden sind. Ihr habt kreativ und mit Herz gearbeitet“, lobte Hendrik Mordfeld am Ende die Jugendlichen. Pastorin Uta Junginger dankte der Familie Mordfeld für die Unterstützung der Aktion. Das sei nicht selbstverständlich. Die Brote wurden von Hendrik Mordfeld schließlich nach einer ausreichenden Ruhezeit der geformten Teige halbfertig gebacken und eingefroren. Am kommenden Sonntag, 4. Oktober, werden die Brote dann morgens ganz früh aufgetaut und fertiggebacken schließlich zur Klosterkirche gebracht, wo sie im Anschluss an den Gottesdienst um 10 Uhr im Gemeindehaus angeboten werden. Die Konfis bitten dann um Spenden für Brot für die Welt.

In diesem Jahr werden Projekte in Argentinien und Mosambik unterstützt, die Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Ausbildung und beruflichen Perspektiven eröffnen. Den Festgottesdienst gestalten Pastorin Uta Junginger und Konfis gemeinsam. Für die Musik sorgen Landesmusikdirektor i.R. Lothar Mohn und die Stadtkantorei, Im Anschluss gibt es Kaffee und leckeren Kuchen sowie „Brote für die Welt“.

Fotos: Sabine Freitag